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Kauderwelsch (18): SEV

Die meisten Fachbegriffe und Abkürzungen aus dem Bereich öffentlicher Verkehr sind den wenigsten bekannt. Ein Kürzel hat es aber doch zu gewisser Bekanntheit gebracht: SEV, das für Schienenersatzverkehr steht.

Immer dann, wenn eine Schienenstrecke kurzfristig oder geplanterweise gesperrt werden muss, wird ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Statt Zügen müssen Fahrgäste dann auf Busse und/oder Taxen ausweichen, was die Fahrzeit meist verlängert.

Gelegentlich wird Schienenersatzverkehr mit „Busnotverkehr“, BNT, verwechselt. Ganz gleich, ob kurzfristig oder geplant eine Schienenstrecke ausfällt – ein Notfall tritt dabei nicht ein. Busnotverkehre werden bei Evakuierungsmaßnahmen eingerichtet und haben mit einem SEV nichts zutun.

Geplanter Schienenersatzverkehr

Gleise, Weichen, Stromschienen, Bahnsteige, Ingenieursbauwerke (Brücken, Tunnel, etc.) und so weiter unterliegen, wie alle Infrastruktureinrichtungen, einem gewissen Verschleiß. Regelmäßige Wartung und Ersatz sind für einen reibungslosen Betrieb und der Sicherheit wegen unerlässlich. Stehen aufwendigere Erneuerungen an, die nicht in den wenigen Nachtstunden (sonntags bis donnerstags) bewältigt werden können, muss der entsprechende Abschnitt gesperrt werden.

Schon aus Eigeninteresse versuchen die Verkehrsunternehmen (bzw. die Eisenbahninfrastrukturunternehmen, wie es ganz genau heißt) solche Sperrungen zu minimieren oder wenigstens ein Gleis befahrbar zu halten. Oft gelingt dies nicht; beispielsweise kann ein Zug nicht in jeder Station „wenden“, also zurückfahren. Auch wird für die Arbeiten Platz benötigt und die Bauarbeiter benötigen Zeit und Sicherheit, um ihren Job gut zu erledigen. In diesen Fällen wird die Strecke in beide Richtungen gesperrt und ein SEV mit Bussen eingerichtet.

Bei geplanten Streckensperrungen beauftragt das Eisenbahnunternehmen ein oder mehrere Busunternehmen den SEV zu fahren, man bestellt also im Vorwege Busse. Die HOCHBAHN hat es hier besonders gut, da das Unternehmen neben der U-Bahn auch das größte Busunternehmen im Großbereich Hamburg ist. Die S-Bahn vergibt derlei Leistungen gerne per → Ausschreibung. Billig ist das alles nicht; neben den (meist horrenden) Kosten für die Bauarbeiten kommen noch die Kosten für den Schienenersatzverkehr hinzu.

Reibungslos verläuft ein SEV in den seltensten Fällen. Einige Bahnstationen liegen weit ab einer Hauptstraße und müssen zeitraubend und umständlich angesteuert werden. Schwierig gestalten sich auch die Anschlüsse zwischen ankommender Bahn und abfahrenden Bus; meist kann der Busfahrer die Bahnstation nicht einsehen und so nicht wissen, ob Fahrgäste gerade angerauscht kommen. Bei größeren Stationen wird zusätzliches Personal eingesetzt, welches dem Busfahrer ein Signal gibt, wann er losfahren kann.

Manchmal kommt es auch zu skurrilen Ereignissen, wenn der SEV eine Route nimmt, wo sonst keine Busse herumdüsen. Dort lebende Anwohner beschweren sich dann über die Busse, die vor ihrem Fenster fahren. In einem Fall ging das bis hoch zum dortigen Bürgermeister. „Von oben“ wurde das Unternehmen angewiesen, die SEV-Haltestelle weit zurückzunehmen; in der Folge mussten Fahrgäste aus der Bahn einen ziemlich weiten Weg zurücklegen, um in den SEV-Bus zu erreichen.

„Bis zu 20 Minuten“

Bei geplanten SEV steht grundsätzlich, das sich die Fahrzeit um „bis zu 20 Minuten“ verlängert. Diese Information ist keine, völlig sinnlos. Der HVV fordert von den Verkehrsunternehmen, das ein Schienenersatzverkehr maximal 20 Minuten Fahrzeitverlängerung verursachen darf. Um diese realitätsferne Richtlinie zu erfüllen, wird auf den Informationsmaterialien diese Floskel gedruckt.

Kurzfristig anberaumter SEV

Kommt es bei einer Bahn zu kurzfristigen Störungen, wird es besonders hackelig. Von jetzt auf gleich muss ein SEV auf die Beine gestellt werden. Zum reinsten Horror mutiert ein SEV bei einer Strecke um Harburg, was hier mal als Beispielsituation genommen wird.

Fällt die S3 um Harburg herum aus, meldet die S-Bahn dies der HOCHBAHN. Problem: Gerade in der Hauptverkehrszeit stehen nur wenige Busse und Fahrer zur Verfügung. Es werden zwar Bereitschaftswagen (sogenannte „B-Wagen“) vorgehalten, die bei Bedarf flexibel eingesetzt werden können, diese sind jedoch über das ganze Stadtgebiet verteilt. Kurzfristige Ereignisse haben halt die unangenehme Eigenschaft, dass man sich kaum auf sie vorbereiten kann.

Derweil füllt sich in Harburg mit jeder ankommenden S-Bahn (aus der Richtung, die von der Störung nicht betroffen ist) die Busumsteigeanlage. Das sind keine 10 oder 20 Leute, das sind Hunderte, schnell Tausende Menschen, die wütend und aufgebracht sich fragen, wo denn der versprochene Schienenersatzverkehr bleibt.

In der Zwischenzeit werden alle verfügbaren Busse – und da muss man neben dem Fahrzeug ja auch bitte schön den Fahrer mit bedenken – zusammengekratzt und auf die Reise geschickt. Diese haben teils unterschiedliche Wegstrecken, kommen folglich auch zu unterschiedlichen Zeiten am Einsatzort an. Zum Teil werden reguläre Buslinien ausgedünnt und die Fahrzeuge abgezogen.

Ein Tropfen auf dem heißen Stein und besonders der zuerst ankommende Busfahrer hat es sehr schwer. Sein Fahrzeug, kaum das die Türen auf sind, wird von einer Menschentraube regelrecht gestürmt, der Fahrer von nicht wenigen Leuten mit Beleidigungen und Wut überzogen, obwohl dieser für die Störung am allerwenigsten kann. Er kann auch nichts dafür, das er bisher der Einzige ist, der am Einsatzort eintraf; die Kollegen sind noch unterwegs.

Nachdem sich schlagartig das Fahrzeug (meist ein normaler Stadtbus, kein Gelenkbus) bis zur Decke gefüllt hat, geht das Drama weiter: Nachströmende und -drückende Menschen verhindern, das die Türen geschlossen werden können, der Bus kann nicht abfahren. Es kam vor, das eine Menschentraube sich um den Bus bildete und Leute gegen die Scheibe trommelten und schrien, sie müssten unbedingt mit. Szenen, die an einen bevorstehenden Schiffsuntergang erinnern, wo die Rettungsboote gestürmt werden. Manchmal schaltet sich dann die Leitstelle per Lautsprecher ein und droht, den SEV einzustellen, wenn sich die Menge nicht beruhigt.

In einem Fall wurde der Busfahrer vom Mob aus seiner Kabine regelrecht herausgeprügelt, er konnte sich nur mit knapper Not in einen abschließbaren Dienstraum flüchten.

In solchen Situationen ist es erschreckend zu erkennen, wie unfassbar dünn die Grenze zwischen Zivilisation und Barbarentum auch heute, im Jahre 2012, noch ist. Aus dem angeblich so zivilisierten Menschen – wir Reden hier von ganz normalen Leuten und nicht von randalierenden und besoffenen Jugendlichen – wird schnell ein aggressiver, gewalttätiger und brutaler Mob. Und das nur, weil die S-Bahn nicht fährt.

Um die Szenerie in den Griff zu bekommen, ist es eine gute Idee, die Busfahrer nicht alleine in die Schlacht zu schicken, sondern – möglichst außerhalb der Sichtweise der „Fahrgäste“ – kurz vor der Station zusammenzuziehen. Erst wenn vier oder fünf Busse zusammengezogen sind, können diese im Konvoi – einem Geleitzug ähnlich – eingesetzt werden. Allerdings ist dies sehr schwierig in der Organisation.

Alternativ, was in Hamburg zur Anwendung kommt, können als erstes Taxen den SEV aufnehmen. Die haben zwar nur ein geringes Fassungsvermögen, aber aufgrund ihrer Anzahl wirkt es beruhigend auf die aufgebrachte Menschenmenge.

Kundeninformation

Gerade bei kurzfristigen SEV muss beim Kunden für Verständnis und Geduld geworben werden, Stichwort: Fahrgastinformation. Diese muss zeitnah, verständlich und umfassend erfolgen. Ein Punkt, wo es noch immer reichlich Defizite zu verzeichnen gibt. Immer wieder wird von pampigen Antworten berichtet, die Kunden bei Anfragen an die Leitstellen erhalten. Ausbleibende Information oder unverständliches Kauderwelsch sorgt für viel Frustration, die in harten Fällen zu Aggression führen – und der oder die Busfahrer müssen das dann ausbaden. Hier leidet das Image des öffentlichen Nahverkehrs ganz besonders.

Im Ergebnis ist ein SEV für alle Beteiligten höchst unangenehm. Für die Kunden, die meistens nicht pünktlich zu ihrem Ziel kommen, für das Fahrpersonal, das für die entstandene Unannehmlichkeit ans Kreuz genagelt wird und für die Unternehmen, die mit der Organisation und den Kosten zu kämpfen haben.

SEV ist hier im Blog eines der wenigen Kürzel, das regulär verwendet wird. ♦
— Titelbild: Rycon

Feuer in U Kellinghusenstraße

Gegen 9 Uhr heute Morgen wurde ein Feuer in U-Kellinghusenstraße gemeldet. Die U1 ist zwischen Stephansplatz und Lattenkamp sowie die U3 zwischen Saarlandstraße und Schlump gesperrt.

Ein Ersatzverkehr mit Bussen ist eingerichtet. Es kommt zu Störungen und Unregelmäßigkeiten im innerstädtischen Busverkehr.

Die U3 ist planmäßig zwischen Baumwall und Rathaus aufgrund von Bauarbeiten gesperrt. Daher die Empfehlung, die U3 auf dem verbliebenen Abschnitt Schlump ↔ Baumwall wenn möglich zu meiden und auf die S-Bahn auszuweichen.

Aktualisierung, 11.00 Uhr: Zurzeit wird damit gerechnet, dass die Störung bis ca. 20 Uhr andauert.

Aktualisierung, 12.20 Uhr: Das ging fix: U1und U3  nehmen ihren Betrieb wieder auf. ♦
— Foto: © NVB

S3-Sperrung bis einschließlich Montag verlängert

Die S3 Richtung Harburg ist die meistgenutzte S-Bahn-Linie in Hamburg. Ein Ausfall der Linie über die Elbe stellt ein empfindliches Loch im Schnellbahnnetz dar. Trotz der Wichtigkeit dieser Verbindung muss das Schienennetz in Schuss gehalten werden. Hierzu erneuert die Deutsche Bahn zwischen Hauptbahnhof und Hammerbrook 700 Meter Gleise, was nach eigenen Angaben, 700.000 Euro verschlingt.

Derartige Arbeiten lassen sich noch am erträglichsten in den Sommerferien erledigen, wo Schülerverkehr wegfällt und Berufsverkehr am schwächsten ist. Ursprünglich war vorgesehen, die S3 zwischen Hauptbahnhof und Hammerbrook 5 Tage lang durchgehend zu sperren; vermutlich um die Beeinträchtigungen wenigstens in den Hauptverkehrszeiten zu minimieren, wurden die Arbeiten filetiert, so dass die Sperrung nur zeitweilig in den Abendstunden erfolgt. Am heutigem Samstag ist die Sperrung sogar ganz aufgehoben, wenn auch verspätet (seit 9 Uhr).

Der Zeitplan war gut gemeint, aber wohl zu ambitioniert. Wie die S-Bahn-Homepage meldet, wird es auch am Montag, 09.08.2010, aufgrund „unerwarteter Verzögerungen“ zu Einschränkungen kommen. Ab 21 Uhr verkehrt die S3 über Hauptbahnhof abweichend bis Berliner Tor. Zwischen Berliner Tor und Hammerbrook erfolgt ein Ersatzverkehr mit Bussen.

Die Busse legen, wie bisher auch schon, in Berliner Tor am Ausgang Heidenkampsweg ab. In Hammerbrook am Ausgang Frankenstraße.

Alternativ bieten sich in Stade, Horneburg und Harburg die Linien R30, R40 und R50 an.

Die S31 verkehrt bis einschließlich Montag, Betriebsschluss, grundsätzlich nur bis Berliner Tor, statt Harburg Rathaus.
— OR/XP; Grafik: Rycon

Bombenentschärfung in Wilhelmsburg

In Wilhelmsburg wurde eine Fliegerbombe entdeckt, die heute Abend entschärft werden soll. Ab 19.30 19.00 Uhr wird der S-Bahn-Verkehr der S3 zwischen Hammerbrook und Veddel Harburg daher eingestellt und durch Busse ersetzt. Die S31 verkehrt abweichend bis Berliner Tor. Dies teilt die S-Bahn auf ihrer Homepage mit.

Über die Dauer wurden keine Angaben gemacht.
Korrektur/Ergänzung, 18.05 Uhr, mit Dank an Schlonz.

Aus den Verkehrsnachrichten des NDR, Stand 18.20 Uhr:

Wegen einer Bombenentschärfung in Hamburg-Wilhelmsburg werden die Georg-Wilhelm-Strasse , Zeidlerstrasse, Dratelnstrasse und Mengestrasse sowie der Bereich um den Fundort evakuiert. Aufgrund der Beschaffenheit der Bombe darf sich niemand mehr im Freien aufhalten. Während der Entschärfung wird zudem der gesamte Bahnverkehr zwischen Harburg und Veddel gesperrt. Außerdem müssen sie mit zahlreichen Beeinträchtigungen im Busverkehr rechnen. Eine Notunterkunft ist in der Schule Kurdamm 8 eingerichtet. Weitere Informationen erhalten Sie über das Bürgertelefon unter der Rufnummer 040/ 4286 54421.

Ergänzung, 18.28 Uhr: Mit Beeinträchtigungen ist auf den Buslinien 34, 151, 351, 152, 252, 154 und 156 zu rechnen. Die Metrobus-Linie 13 wurde eingestellt.

Ergänzung, 22.45 Uhr: Nach erfolgreicher Entschärfung der Fliegerbombe gegen 20.30 Uhr hat sich der Nahverkehr wieder eingependelt.
— OR; Foto: © Thorben Wengert, pixelio.de

Wegen Fußball fällt die S-Bahn aus (Update)

Welch begeisterter Fußballfan hätte nicht gerne frei, wenn ein Endspiel stattfindet? Die S-Bahn erfüllt zumindest einigen Triebfahrzeugführern ihren Wunsch und stellt den Betrieb ein [PDF]:

Nur blöd, dass um die Zeit das Spiel schon längst abgepfiffen ist. Wer auch immer das gestaltet hat, schien gestern auf dem St.-Pauli-Fest etwas zu sehr gefeiert zu haben.

Macht nichts, so kann auch in diesem Blog ein Fehler korrigiert werden, denn der Schienenersatzverkehr flutschte bei den letzten Kurzmeldungen leider durchs Raster. Dieser wurde seitens der S-Bahn recht kurzfristig angesetzt.

Also: Am Donnerstag verkehrt zwischen von 2 bis 4 Uhr zwischen Ohlsdorf und Poppenbüttel statt der gewohnten S1 ungewohnte Busse.

Korrektur/Ergänzung, 11.05.2010, 23.55 Uhr: Der HVV informiert, dass aufgrund des Endspiels „alle zur Verfügung stehenden S-Bahnzüge“ eingesetzt werden, „damit die Fans sicher und zuverlässig in die Arena Hamburg und auch nachts wieder zurück zum Flughafen kommen“. Daher der Schienenersatzverkehr zwischen Ohlsdorf und Poppenbüttel. Diese Entscheidung muss außerordentlich kurzfristig gefallen sein. Der Schienenersatzverkehr wurde erst am Freitag angesetzt.
— OR; Quelle/Ausriss: HVV/S-Bahn Hamburg

Baukalender S-Bahn

Bauarbeiten an Verkehrsanlagen (Bahnhöfe/Haltepunkte) und Infrastruktur (Fahrwege) bei der S-Bahn. Berücksichtigt werden nur größere Bauvorhaben. Hinweis: Je weiter der Termin in der Zukunft liegt, desto ungenauer das Datum.
Über zeitnahe Termine informiert die S-Bahn und der HVV. Diese Liste wird unregelmäßig aktualisiert.


2010

Verkehrsanlagen

  • S1/S11 Hochkamp: Barrierefreier Ausbau (Aufzug/Wege-/Blindenleitsystem), neue Beleuchtung, Malerarbeiten, allgemeine Aufwertung.
    Läuft, → Ende 2010.
  • S3 Thesdorf: Barrierefreier Ausbau (Aufzug/Wege-/Blindenleitsystem), neue Beleuchtung, Wetterschutzhäuschen, Malerarbeiten, allgemeine Aufwertung.
    Läuft, → Sommer 2010.
  • S3 Halstenbek: Barrierefreier Ausbau (Aufzug/Wege-/Blindenleitsystem), neue Wetterschutzhäuschen, Beleuchtung, Dacharbeiten, Malerarbeiten, allgemeine Aufwertung.
    Läuft, → Sommer 2010.
  • S11/S21/S31 Sternschanze: Erneuerung Aufzug.
    Läuft, → April 2010.
  • S11/S21/S31 Holstenstraße: Erneuerung Aufzug.
    Läuft, → April 2010.
  • S1/S11 Ohlsdorf: Neubau eines Aufzuges.
    Läuft.
  • S1/S11 Barmbek: Umbau (Zugang/Schalterhalle).
    Läuft, → Juni 2011.
  • S11/S21/S31 Dammtor: Dachsanierung, Erneuerung Dammtordamm.
    Seit April/Mai.
  • S21/S3 Langenfelde: behindertengerechter Ausbau. Ab Mai.
  • S1/S11 Friedrichsberg: Dachsanierung. Ab Ende Mai.
  • S1/S11 Wandsbeker Chaussee: Dachsanierung. Ab Ende Mai.
  • S1/S11 Hasselbrook: Dachsanierung, behindertengerechter Ausbau (Aufzug/Wege-/Blindenleitsystem), Bahnsteigkante. Ab Ende Mai.
  • S1/S11 Rübenkamp: Dachsanierung, behindertengerechter Ausbau (Aufzug/Wege-/Blindenleitsystem), Fußgängerbrücke. Ab Anfang Juni.
  • S2/S21 Mittlerer Landweg: Dachsanierung, Umbau. Ab Anfang/Mitte Juni.
  • S1 Blankenese: Erneuerung der Bahnsteigkante Gleis 3. Ab Mitte/Ende Juli.
  • S3/S31 Veddel: Dachsanierung, Verlängerung des Bahnsteigdaches, Einbau eines Aufzuges. Ab Anfang August.
    Hauptbahnhof, Gleis 3: Sanierung Hallendach. Ab Ende August.
  • S1/S11 Landwehr: Arbeiten an Aufzug und Bahnsteigkante. Ab Anfang November.

Gleiserneuerungen/Infrastruktur

  • Sternschanze – Altona/Diebsteich, Ende Mai.
  • Bergedorf – Aumühle, Ende Juni.
  • Wedel – Blankenese, Dauer: zwei Wochen, ab Mitte/Ende Juli.
  • Ohlsdorf – Klein Borstel, Ende Juli.
  • Hauptbahnhof – Hammerbrook, Dauer: 5 Tage, ab Anfang August.
  • Hauptbahnhof, Gleis 4: Gleis- & Weichenerneuerungen (Grz W 71 – Grz W 5). Anfang Oktober.
  • Hasselbrook – Barmbek: Bau einer Lärmschutzwand, Ende Oktober/Anfang November.
  • Softwarewechsel elektronischen Stellwerk Ohlsdorf (ESTW Ofs), Ende Oktober/Anfang November.

Alle Angaben ohne Gewähr. Stand: April 2010.

Baukalender U-Bahn

Bauarbeiten an Verkehrsanlagen (Bahnhöfe/Haltepunkte) und Infrastruktur (Fahrwege) bei der U-Bahn. Berücksichtigt werden nur größere Bauvorhaben. Hinweise: Je weiter der Termin in der Zukunft liegt, desto ungenauer das Datum.
Über zeitnahe Termine informiert die HOCHBAHN und der HVV. Diese Liste wird unregelmäßig aktualisiert.


2010

Verkehrsanlagen

  • U4 Überseequartier: Bau der Haltestelle.
    Läuft, → September 2012.
  • U4 HafenCity/Universität: Bau der Haltestelle.
    Läuft, → September 2012.
  • U3 Horner Rennbahn: Barrierefreier Ausbau (Aufzug/Wege-/Blindenleitsystem).
    Läuft, → Sommer 2010.
  • U1/U3 Kellinghusenstraße: Bahnsteigteilerhöhung, Wege-/Blindenleitsystem, Neubau des Daches.
    Läuft, → gute Frage.
  • U3 Barmbek: Neue Zugänge, Modernisierung der Aufzüge und Schalterhallen, Aufwertung.
    Läuft, → Juli 2011.

Gleiserneuerungen/Infrastruktur

  • Neubau der Strecke Jungfernstieg → HafenCity.
    Läuft, → September 2012.
  • Schlump – Hoheluftbrücke, Anfang Mai.
  • Barmbek: Wiederherstellung Bahnsteigbereich nach Umbau (Ende April), Erneuerung Weichen 11, 12, 15 (Juli bis August).
  • Baumwall – Rathaus, Dauer: 5 Monate, 10.05. bis 02.10.2010.
  • Inbetriebnahme elektronisches Stellwerk (ESTW) Rathaus, Anfang Oktober.
  • Rathaus – Berliner Tor, Brückenarbeiten der DB am Hauptbahnhof, Mitte Oktober und Ende November.

2011

Gleiserneuerungen/Infrastruktur

  • Inbetriebnahme elektronisches Stellwerk (ESTW) St. Pauli, Ende April.
  • Mundsburg – Berliner Tor, Erneuerung beider Gleise, Dauer: 3 Monate, Anfang Mai.
  • Inbetriebnahme elektronisches Stellwerk (ESTW) U4, Ende August.

2012

Verkehrsanlagen

  • U3 Saarlandstraße: Erneuerung der Haltestelle, Mitte 2012.
  • U3 Sierrichstraße: Erneuerung der Haltestelle, Mitte 2012.

Gleiserneuerungen/Infrastruktur

  • Barmbek – Kellinghusenstraße (Nordring), Erneuerung von vier Brücken sowie Weichen zwischen Barmbek und Saarlandstraße, Mitte 2012.

2013

Verkehrsanlagen

  • U1 Langenhorn Markt: Erneuerung der Haltestelle, Mitte 2013.

Gleiserneuerungen/Infrastruktur

  • Ochsenzoll – Fuhlsbüttel Nord, Erneuerung von drei Brücken sowie Weichen in Ochsenzoll, Mitte 2013.

2014

Verkehrsanlagen

  • U1 Klosterstern: Erneuerung der Haltestelle, Mitte 2014.
  • U1 Stephansplatz: Erneuerung der Haltestelle, Mitte 2014.

Gleiserneuerungen/Infrastruktur

  • Kellinghusenstraße – Stephansplatz/Jungfernstieg, Erneuerung der Tunnelanlage, Mitte 2014.
  • Buchenkamp – Ahrensburg West, Erneuerung von zwei Brücken, Mitte 2014.

Alle Angaben ohne Gewähr. Stand: April 2010.