Posts Tagged ‘PVG’

Warnstreik bei KViP, ABG und Autokraft bis 10 Uhr

Die Busbetriebe PVG, KviP, ABG (Ahrensburg) und Autokraft werden seit den frühen Morgenstunden in der Metropolregion mit einem Warnstreik beglückt. Der Warnstreik soll bis 9 / 10 Uhr andauern. Zum Teil kann es auch danach noch zu Unregelmäßigkeiten im Busverkehr der betroffenen Unternehmen dauern, bis sich die Lage wieder eingependelt hat.
— Stand: 07.34 Uhr +++

Die PVG ist , entgegen den ersten Meldungen, doch nicht betroffen.
— Stand: 08.50 Uhr +++

Warnstreik beendet. Bis Busbetrieb normalisiert ist, kann es noch etwas dauern.
— Stand: 09.15 Uhr ♦

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„Neue Linien, dichtere Takte, größere Fahrzeuge“

Der HVV präsentierte, zusammen mit Verkehrssenator Frank Horch und Staatsrat Andreas Riekhof, die umfangreichen Leistungsausweitungen zum kommenden Fahrplanwechsel am 09.12.2012. Die meisten Anpassungen stehen bereits hier im Blog, Änderungen ergeben sich nur in einigen Details. Wichtigste: Die neue Hafenrandlinie hört nicht mehr auf die Arbeitsbezeichnung „Stadtbuslinie 212“, sondern wird als 111 in den Fahrgastbetrieb gehen.

Im Folgenden sei aus der HVV-Pressemitteilung großzügig zitiert, da steht alles wunderbar ausformuliert:

Die wichtigsten Neuerungen ab 9. Dezember sind:

U-Bahnlinie U 4

Die U-Bahnlinie U4 nimmt ihren Betrieb auf und verkehrt zwischen den Haltestellen Billstedt und Hafencity im 10-Minuten-Takt. Bis zur Haltestelle U Jungfernstieg fährt die neue U4 auf der gleichen Strecke wie die U2 und erhöht auf diesem Abschnitt die Kapazitäten.

Gleichzeitig wird in der Hafencity das Busangebot angepasst:

Stadtbuslinie 111

Die neue Linie 111 verkehrt als „Hafenrandlinie“ im 20-Minuten-Takt ab Bahnhof Altona über die Haltestellen Große Elbstraße, Reeperbahn und St. Pauli-Landungsbrücken bis zur Haltestelle U Überseequartier. Damit wird die Große Elbstraße mit dem zweiten Fährterminal und den neuen Gewerbeansiedlungen deutlich besser bedient. Außerdem werden mit der neuen Linie 111 auch die Wohngebiete im Bereich Pepermölenbek sowie die neu entstandenen Wohn- und Geschäftsbereiche in der Davidstraße und in der Bernhard-Nocht-Straße angebunden und erhalten somit eine direkte Anbindung in die Hafencity.

Metrobuslinie 6

In Ergänzung zur U4 ändert sich die Linienführung der Metrobuslinie 6 und erschließt ab 9. Dezember mit rund der Hälfte der Fahrten die Speicherstadt. Die andere Hälfte der Fahrten führt die Linie 6 künftig ab Rathausmarkt außerdem auf einen neuen Linienast über die Haltestellen U Rödingsmarkt, Michaeliskirche (Ludwig-Erhardt-Straße) und U St. Pauli bis zur U Feldstraße. Darüber hinaus ist in der Budapester Straße in Höhe Paulinenstraße eine neue, gleichnamige Haltestelle vorgesehen.

Metrobuslinie 3

Künftig wird die Metrobuslinie 3 nicht mehr in die Hafencity, sondern vom Rathausmarkt über die Mönckebergstraße und die Amsinckstraße bis nach Rothenburgsort führen. Bis zur Endhaltestelle Kraftwerk Tiefstack wird diese neue Route im 10-Minuten-Takt mit Gelenkbussen bedient. Damit erhält der Stadtteil Rothenburgsort eine deutlich verbesserte direkte Anbindung an die Mönckebergstraße und den Rathausmarkt.

Stadtbuslinie 112

Die Stadtbuslinie 112 wird ab 9. Dezember über die Nordkanalstraße / Spaldingstraße, Albertstraße und die nördliche Hammerbrookstraße verschwenkt. Damit werden die dortigen Bürostandorte und Gewerbeansiedlungen besser angebunden.

Maßnahmenpaket „Harburger Hafen“

Der Harburger Hafen entwickelt sich durch die Ansiedlung neuer Firmen sowie der Außenstellen der TU Harburg zu einem Dienstleistungszentrum. Darüber hinaus ist auf dem ehemaligen Bahngelände westlich der Hannoverschen Straße umfangreicher Wohnungsbau geplant. Daher wird die Anbindung des Harburger Hafens zum Fahrplanwechsel neu gestaltet.

Auf der Stadtbuslinie 142 wird zwischen Heimfeld und Bahnhof Harburg der bisherige 6-Minuten-Takt auf einen 5-Minuten-Takt verdichtet. Außerdem wird die Linie mit einem 20-Minuten-Takt zum Harburger Hafen verlängert.

Daraus ergeben sich weitere Anpassungen auf den Harburger Linien 145, 153 und 154.

Fährlinien

Um den steigenden Fahrgastzahlen in der Fährschiffahrt gerecht zu werden und um die Elbinsel Wilhelmsburg anzubinden, gibt es bei den Fährlinien folgende Neuerungen:

 Fährlinie 72

Mit der neuen Linie 72 von den Landungsbrücken bis zur Elbphilharmonie erhält die Hafencity eine weitere Anbindung an die Hafenfähren. Aufgrund der räumlichen Nähe zur Elbphilharmonie wird der Anleger Sandtorhöft aufgegeben. Die Linie 72 verkehrt im 30-Minuten-Takt.

 Fährlinie 73

Auf der Schiffslinie 73 wird der neue Anleger „Ernst-August-Schleuse“ in Wilhelmsburg im 40-Minuten-Takt bedient, zunächst nur montags bis freitags. Damit ist Wilhelmsburg künftig auch von der Wasserseite her an den öffentlichen Nahverkehr angebunden.

Fährlinie 62

Mit Inbetriebnahme der neuen Linie 72 wird die Linie 62 künftig an der Endhaltestelle St. Pauli/Landungsbrücken halten und alle Fahrgäste aussteigen lassen. Ab dem Anleger Landungsbrücken fährt die Linie 62 unter Bedienung der bekannten Haltestellen wie bisher nach Finkenwerder und endet danach wieder an den Landungsbrücken.

Ungefähr 8 Millionen Euro soll das Paket jährlich kosten. Weitere Taktverdichtungen sind auf „vielen Linien“ und Einsatz größerer Fahrzeuge vorgesehen. Man will rechtzeitig vor dem Fahrplanwechsel detailliert informieren.

Unter anderem folgende Änderungen sind wahrscheinlich:

  • Fahrplanabstimmung der Linienpaare 7/172 und 177/277 in gemeinsamen Abschnitten.
  • Auf der 275 vormittags Verdichtung von 20 auf 10 Minuten.
  • Zur IGA soll die Metrobuslinie 13 bis abends alle 5 Minuten verkehren.
  • Metrobuslinien 20 und 25: langfristige Umstellung auf Gelenkbusbetrieb an Samstagen & Sonntagen, Realisierung zeitlich gestaffelt.
  • Stadtbuslinie 112: zusätzliche Verstärkerfahrten, verlängerte Betriebszeit, Änderungen am Linienweg.

Busbeschleunigungsprogramm

Für das Busbeschleunigungsprogramm wurde eine umfangreiche Homepage ins Netz gestellt. Unter www.via-bus.de werden die einzelnen Maßnahmen erläutert und Hintergrundwissen vermittelt. ♦

Zartes Rosa zur „Langen Nacht der Museen“

Am morgigen Samstag findet die „Lange Nacht der Museen“ statt, hierfür besteht ein besonderes Busliniennetz [PDF]. Im Eintrittspreis (12 Euro/ermäßigt 8 Euro) sind alle Verkehrsmittel im HVV sowie die speziellen Buslinien inbegriffen. Viele weitere Informationen: hier.

Zwischen 18 und 2 Uhr schickt die PVG aus diesem Anlass ihre historische Bergziege auf der Buslinie 256 in den Einsatz. Der knuffige Kleinbus war in den 1980ern als Schnellbus – seinerzeit im zarter Rosa – auf der Linie 48 unterwegs. Plüschig ist bei diesem Bus nicht nur die Farbgebung, sondern auch der herrliche Sitzkomfort. ♦

Baujahr 1982; Foto: PVG

VHH PVG-Bilanz 2009


Dass der Hamburger Nahverkehr sehr erfolgreich das Jahr 2009 hinter sich brachte, zeigte die Bilanz des HVV Ende Mai für den gesamten Verbundraum. Folgerichtig befördern die einzelnen Verkehrsunternehmen immer mehr Kunden. Nach HOCHBAHN und S-Bahn folgt nun in unserer kleinen Nahverkehrsbilanz 2009 hier im Blog die VHH PVG-Unternehmensgruppe, dem zweiten großen Busverkehrsunternehmen.

Mehr Fahrgäste

Gut 3 Millionen mehr Fahrten wurden mit der VHH PVG absolviert, 2009 zählte man insgesamt 108 Millionen Personenfahrten, trotz mehrfacher Streiks bei der PVG und ihren Töchtern EVG und abg. Zum Stichtag 31.12.2008 umfasste die Flotte 563 Fahrzeuge, inklusive einer Handvoll Oldtimer und die Belegschaft zählte 1615 Köpfe (inkl. Töchter). Positiv machten sich Leistungsausweitungen bemerkbar, der HVV bestellte für die Metrobus-Linien 15 und 22 mehr Fahrten (Taktverdichtung). Dem Gegenüber wurden jedoch Leistungen auf der 137 und 576 abbestellt. Die Betriebsleistung (Kilometer) wuchs unterm Strich um 3 %.

Zum 01.01.2006 stockte die VHH ihren Anteil an der PVG von 5 auf 94,9 % auf. Seither wachsen die beiden Unternehmen immer stärker zusammen, am 17.03.2008 nahm die gemeinsame Leitstelle in Bergedorf ihre Arbeit auf.

Mehr Beschwerden

Nicht positiv ist dagegen eine weitere Steigerung, die der Fahrgastbeschwerden. Landeten 2008 knapp 2.500 Beschwerden auf dem Schreibtisch, fiel der Stapel ein Jahr später 200 Beschwerden größer aus. Einer der Ursachen seien Probleme, die im Zusammenhang mit der zusammengelegten Leitstelle stünden. Inzwischen wurde das Personal an dieser Stelle aufgestockt. Zudem waren einige Fahrpläne noch nicht auf die steigenden Fahrgastzahlen angepasst (längerer Fahrgastwechsel) und auch der zunehmende Verkehr sorge für Verspätungen und verpasste Anschlüsse. Zum letzten Fahrplanwechsel wurden bereits einige Pufferzeiten erhöht, um Verspätungen abfangen zu können.

Bei der sogenannten Globalzufriedenheit wurde bei der eigenen Kundenbefragung, durch tns infratest ausgeführt, bei der PVG die Note 2,54 und bei der VHH 2,6 ermittelt (Skala 1 für sehr gut bis 5, mangelhaft). Damit wird der ÖPNV-Branchendurchschnitt deutlich geschlagen, den man mit 2,78 angibt.

Kostendeckungsgrad

Der Heilige Gral ist stets der Kostendeckungsgrad, welcher angibt, zu wie viel Prozent die Kosten durch Einnahmen gedeckt werden können. Aufgeschlüsselt nach Unternehmen erreicht die PVG (ohne Tarifsicherungsvereinbarung) 100,17 %, kann also einen kleinen Obolus als Gewinn verbuchen; die VHH erreicht 88,5 %, im Ergebnis kommt die Unternehmensgruppe auf das sehr gute Ergebnis von fast 93 %. Den Rest, 8 Millionen Euro, gleicht die HGV aus. 2008 musste die noch 18 Millionen Euro berappen. Der Konzernumsatz verbesserte sich um ordentliche 12 % auf 95 Millionen Euro.

Ausblick auf 2010

Der HVV geht vorsichtig für das laufende Jahr von einer Steigerung von insgesamt 1 % aus, das erste Quartal 2010 lief jedoch schon erstaunlich gut.

Anfang Juni musste die PVG den Verlust des Stadtverkehrs Elmshorn hinnehmen, der ab Dezember 2010 von die Linie GmbH betrieben wird. Fünf Linien mit jährlich 850.000 Nutzwagenkilometer gehen so flöten.

Die VHH PVG will dieses Jahr gut 50 alte Busse ersetzen (2009 waren es 54). Man überlegt, in Blankenese einen italienischen Batterie-Kleinbus zu testen. Größter Happen für die VHH wird die Fertigstellung des ZOB Bergedorf und auf den Schenefelder PVG-Betriebshof ist ein Blockheizkraftwerk geplant. Eine auf drei Jahre angelegte, strukturelle Reform soll im betrieblichen Bereich das Unternehmen dezentral aufstellen. Während die VHH eher Überlandlinien im Portfolio hat, ist es bei der PVG eher der Stadtverkehr. ♦

Nahverkehrsbilanz 2009, weiteres auf Rycon:

— Fotos/Tabelle: Rycon

Kochen für Hunde


Seit Anfang April kann der geneigte Fahrgast sich im Bus mit Lesestoff versorgen: Die VHH PVG rüstete 100 ihrer Busse mit Bücherregalen aus. Bestückt wird die Bücherei auf Rädern von „STILBRUCH“, einem Töchterchen der Stadtreinigung Hamburg.

Ein Regal wartet auf ausgelesene Bücher.

Die blickt derweil zufrieden auf das Projekt: Beachtliche 40.000 gebrauchte Bücher wurden geliefert. Fahrgäste können nicht nur im Bus lesen, sondern die Bücher mit nach Hause nehmen und/oder eigene Exemplare ins Regal stellen, sofern diese nicht zu groß sind. Begleitet wird die – zunächst auf drei Jahre angelegte – Aktion mit einem Auftritt auf Facebook.

Markiert sind die Fahrzeuge mit einem orangen Aufkleber. Möchte man seine ausgelesenen Bücher abgeben, braucht es ein wenig Glück einen solchen Bus zu erwischen. Im VHH PVG-Kundenmagazin „InKürze“ vom August [PDF, S.6] sind folgende stationäre Abgabestellen aufgeführt:

Die, zunächst auf drei Jahre angelegte, Aktion scheint gut anzukommen, wie ein Leser per E-Mail schrieb:

Meine Kinder fanden das neulich cool Bücher im Bus zu bekommen: z.B. den Titel „Kochen für Hunde“

Auf den Genuss solch literarischer Köstlichkeiten muss der Autofahrer verzichten. ♦
— Fotos: Rycon

PVG verliert Stadtbusverkehr Elmshorn

Laut dem „Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag“ (SHZ) steht das Ausschreibungsergebnis für den Stadtbusverkehr in Elmshorn fest. Demnach verliert die PVG mit ihrer Tochter EVG (Elmshorner Verkehrsgesellschaft) die Leistung und muss diese ab Dezember 2010 an die Linie GmbH abtreten.

Trotz des wohl günstigeren Angebots von „die Linie“ heißt es für die Stadt Elmshorn künftig tiefer in die Kasse zu greifen; es wird berichtet, das der Stadtverkehr pro Jahr 200.000 Euro mehr kosten wird bei gleicher Leistung. An der Ausschreibung, die im Auftrag vom HVV durchgeführt wurde, sollen nur „die Linie“ und die PVG ein Angebot abgegeben haben. Preislich soll die PVG nur knapp unterlegen sein, demzufolge beide Unternehmen mit höheren Fixkosten kalkulierten.

Offenbar zeigt der Tarifkonflikt im schleswig-holsteinischen privaten Busgewerbe, der bis letzten März monatelang ausgefochten wurde, die ersten Effekte.
— OR; Bild: Rycon

metronom, Sicherheitsdebatte, PVG-Sommerfest, E-Ticket

metronom 1 | Als „typische Zeitungsente“ bezeichnet die HOCHBAHN den in der Presse hergestellten Zusammenhang zwischen den geplanten Verkauf der britischen Arriva an die Deutsche Bahn und den freigestellten Geschäftsführern des metronoms. Carsten Hein und Henning Weize wurden am 20.04.2010 überraschend von ihren Aufgaben entbunden. Bereits seit Monaten sei das Verhältnis zwischen metronom-Geschäftsführung und den Gesellschaftern gestört gewesen, da man wichtige Fragen nicht ausreichend abstimmte. Die Gesellschafter entzogen der Geschäftsführung daher das Vertrauen. Die HOCHBAHN-Tochter BeNEX ist Minderheitsgesellschafter beim metronom. Der soll auch in Zukunft als „erfolgreiches, serviceorientiertes Eisenbahnunternehmen“ fahren, teilte die HOCHBAHN ihren Mitarbeitern mit. +++

metronom 2 | Das Uelzener Eisenbahnunternehmen metronom beginnt offenkundig mit dem Aufbau einer eigenen Vertriebsstruktur. Zurzeit gibt es jede Menge Stellenangebote, u.a. werden Mitarbeiter für eine Abo-Zentrale, als Kundenberater bis hin zum Automatentechniker gesucht. Bisher können Fahrkarten nur durch die Deutsche Bahn erworben werden, die hierfür Provisionen erhebt. +++

Sicherheitsdebatte | HOCHBAHN-Chef Günter Elste weist Forderungen zurück, mehr Sicherheitspersonal einzustellen. „Noch nie in der Geschichte der U-Bahn hat es so viele Sicherheitsmaßnahmen gegeben wie heute“, so Elste. Fühle sich ein Fahrgast unwohl, möge er die Notrufsäule benutzen. „Die Hemmschwelle, davon Gebrauch zu machen, muss einfach niedriger werden“. Die lieber einmal zu viel als einmal zu wenig verwenden, denn: „So etwas wie Missbrauch gibt es nicht“. Über die Sicherheitseinrichtungen und ihrer Verwendung informiert das Unternehmen ausführlich im Netz. +++

PVG-Sommerfest | Am Samstag, 05.06.2010, 12 bis 17 Uhr, öffnet das Busunternehmen Pinneberger Verkehrsgesellschaft (PVG) in Schenefeld die Pforten seines Betriebshofes und lädt ein, mal hinter die Kulissen zu luschern. Immherin gurkt man schon seit 85 Jahren herum, das muss gefeiert werden. Rundgang durch die Werkstatt, eine Fahrzeugausstellung – inklusive der gepflegten Oldtimer – und jede Menge mehr wird geboten. Kinder kommen auch nicht zu kurz, so dürfen sie ganz legal einen Bus bemalen, es gibt einen Clown, Bungee-Trampolin und, und, und. Erwachsene können sich währenddessen an gegrilltem und Getränken laben, zusätzlich gibt’s Livemusik und vieles mehr. Man lässt sich nicht lumpen. Anfahrt: Stadtbus 186 oder 285 bis Haltestelle Schenefeld, Betriebshof. Zwischen S Iserbrook/Schenefelder-Platz und dem Betriebshof wird stilecht ein Shuttleverkehr mit Oldtimer-Bussen eingerichtet. [Mehr Infos: Hier] +++

E-Ticket | Die papierlose Einzelfahrkarte soll mit dem E-Ticket Wirklichkeit werden. Zunächst wird es das Angebot räumlich begrenzt in Harburg geben, bis Ende des Jahres sollen die dort verkehrenden Busse technisch vorbereitet sein. Das Pilotprojekt wird bei optimalem Verlauf 2011 gestartet und dauert zunächst ein Jahr. Per Chipkarte kann der Kunde dann bargeldlos eine Fahrkarte beim Busfahrer erwerben; bei einer monatlichen Grundgebühr von 10 Euro soll es auf Einzelfahrscheine 25 % Rabatt geben. In der Pilotphase erhält der Kunde zunächst noch einen gedruckten Beleg. Später will man prüfen, E-Ticketing im gesamten HVV anzubieten. Die Suche nach Kleingeld hätte dann ein Ende, auch der Fahrkartenverkauf beim Busfahrer wird erheblich beschleunigt und vereinfacht. +++

Skepsis | Laut einem Bericht der S4-Initiative hat der HVV auf der kürzlich durchgeführten Bilanzpressekonferenz einer S-Bahn nach Kaltenkirchen, und damit der faktischen Abschaffung der dieselbetriebenen A-Bahn, keine Realisierungschancen eingeräumt. Hier sei das Fahrgastpotenzial – das Gebiet ist sehr dünn besiedelt – einfach zu gering. +++

S1-Sperrung? | Für die S1-Haltestelle Rübenkamp steht eigentlich eine Dachsanierung nebst Bau(vorbereitungen) eines Aufzuges auf dem Programm, wofür eine Gleissperrung zwischen Barmbek und Ohlsdorf für dieses Wochenende terminiert wurde (SA 4 Uhr bis MO 4 Uhr). Entweder wurden die Arbeiten verlegt oder es läuft etwas schief. Sollte sich was tun, wird diese Meldung aktualisiert. [Diese Meldung ist unbestätigt] +++

„REWE Family“ | Ein Sommerfest findet am Samstag von 10 bis 18 Uhr auf dem Heiligengeistfeld statt, 100.000 Besucher werden erwartet. Die U3 wird bei Bedarf verstärkt. +++
— OR/HS