Archive for the ‘Bauwerke’ Category

Baukalender S-Bahn

Bauarbeiten an Verkehrsanlagen (Bahnhöfe/Haltepunkte) und Infrastruktur (Fahrwege) bei der S-Bahn. Berücksichtigt werden nur größere Bauvorhaben. Hinweis: Je weiter der Termin in der Zukunft liegt, desto ungenauer das Datum.
Über zeitnahe Termine informiert die S-Bahn und der HVV. Diese Liste wird unregelmäßig aktualisiert.


2010

Verkehrsanlagen

  • S1/S11 Hochkamp: Barrierefreier Ausbau (Aufzug/Wege-/Blindenleitsystem), neue Beleuchtung, Malerarbeiten, allgemeine Aufwertung.
    Läuft, → Ende 2010.
  • S3 Thesdorf: Barrierefreier Ausbau (Aufzug/Wege-/Blindenleitsystem), neue Beleuchtung, Wetterschutzhäuschen, Malerarbeiten, allgemeine Aufwertung.
    Läuft, → Sommer 2010.
  • S3 Halstenbek: Barrierefreier Ausbau (Aufzug/Wege-/Blindenleitsystem), neue Wetterschutzhäuschen, Beleuchtung, Dacharbeiten, Malerarbeiten, allgemeine Aufwertung.
    Läuft, → Sommer 2010.
  • S11/S21/S31 Sternschanze: Erneuerung Aufzug.
    Läuft, → April 2010.
  • S11/S21/S31 Holstenstraße: Erneuerung Aufzug.
    Läuft, → April 2010.
  • S1/S11 Ohlsdorf: Neubau eines Aufzuges.
    Läuft.
  • S1/S11 Barmbek: Umbau (Zugang/Schalterhalle).
    Läuft, → Juni 2011.
  • S11/S21/S31 Dammtor: Dachsanierung, Erneuerung Dammtordamm.
    Seit April/Mai.
  • S21/S3 Langenfelde: behindertengerechter Ausbau. Ab Mai.
  • S1/S11 Friedrichsberg: Dachsanierung. Ab Ende Mai.
  • S1/S11 Wandsbeker Chaussee: Dachsanierung. Ab Ende Mai.
  • S1/S11 Hasselbrook: Dachsanierung, behindertengerechter Ausbau (Aufzug/Wege-/Blindenleitsystem), Bahnsteigkante. Ab Ende Mai.
  • S1/S11 Rübenkamp: Dachsanierung, behindertengerechter Ausbau (Aufzug/Wege-/Blindenleitsystem), Fußgängerbrücke. Ab Anfang Juni.
  • S2/S21 Mittlerer Landweg: Dachsanierung, Umbau. Ab Anfang/Mitte Juni.
  • S1 Blankenese: Erneuerung der Bahnsteigkante Gleis 3. Ab Mitte/Ende Juli.
  • S3/S31 Veddel: Dachsanierung, Verlängerung des Bahnsteigdaches, Einbau eines Aufzuges. Ab Anfang August.
    Hauptbahnhof, Gleis 3: Sanierung Hallendach. Ab Ende August.
  • S1/S11 Landwehr: Arbeiten an Aufzug und Bahnsteigkante. Ab Anfang November.

Gleiserneuerungen/Infrastruktur

  • Sternschanze – Altona/Diebsteich, Ende Mai.
  • Bergedorf – Aumühle, Ende Juni.
  • Wedel – Blankenese, Dauer: zwei Wochen, ab Mitte/Ende Juli.
  • Ohlsdorf – Klein Borstel, Ende Juli.
  • Hauptbahnhof – Hammerbrook, Dauer: 5 Tage, ab Anfang August.
  • Hauptbahnhof, Gleis 4: Gleis- & Weichenerneuerungen (Grz W 71 – Grz W 5). Anfang Oktober.
  • Hasselbrook – Barmbek: Bau einer Lärmschutzwand, Ende Oktober/Anfang November.
  • Softwarewechsel elektronischen Stellwerk Ohlsdorf (ESTW Ofs), Ende Oktober/Anfang November.

Alle Angaben ohne Gewähr. Stand: April 2010.

Baukalender U-Bahn

Bauarbeiten an Verkehrsanlagen (Bahnhöfe/Haltepunkte) und Infrastruktur (Fahrwege) bei der U-Bahn. Berücksichtigt werden nur größere Bauvorhaben. Hinweise: Je weiter der Termin in der Zukunft liegt, desto ungenauer das Datum.
Über zeitnahe Termine informiert die HOCHBAHN und der HVV. Diese Liste wird unregelmäßig aktualisiert.


2010

Verkehrsanlagen

  • U4 Überseequartier: Bau der Haltestelle.
    Läuft, → September 2012.
  • U4 HafenCity/Universität: Bau der Haltestelle.
    Läuft, → September 2012.
  • U3 Horner Rennbahn: Barrierefreier Ausbau (Aufzug/Wege-/Blindenleitsystem).
    Läuft, → Sommer 2010.
  • U1/U3 Kellinghusenstraße: Bahnsteigteilerhöhung, Wege-/Blindenleitsystem, Neubau des Daches.
    Läuft, → gute Frage.
  • U3 Barmbek: Neue Zugänge, Modernisierung der Aufzüge und Schalterhallen, Aufwertung.
    Läuft, → Juli 2011.

Gleiserneuerungen/Infrastruktur

  • Neubau der Strecke Jungfernstieg → HafenCity.
    Läuft, → September 2012.
  • Schlump – Hoheluftbrücke, Anfang Mai.
  • Barmbek: Wiederherstellung Bahnsteigbereich nach Umbau (Ende April), Erneuerung Weichen 11, 12, 15 (Juli bis August).
  • Baumwall – Rathaus, Dauer: 5 Monate, 10.05. bis 02.10.2010.
  • Inbetriebnahme elektronisches Stellwerk (ESTW) Rathaus, Anfang Oktober.
  • Rathaus – Berliner Tor, Brückenarbeiten der DB am Hauptbahnhof, Mitte Oktober und Ende November.

2011

Gleiserneuerungen/Infrastruktur

  • Inbetriebnahme elektronisches Stellwerk (ESTW) St. Pauli, Ende April.
  • Mundsburg – Berliner Tor, Erneuerung beider Gleise, Dauer: 3 Monate, Anfang Mai.
  • Inbetriebnahme elektronisches Stellwerk (ESTW) U4, Ende August.

2012

Verkehrsanlagen

  • U3 Saarlandstraße: Erneuerung der Haltestelle, Mitte 2012.
  • U3 Sierrichstraße: Erneuerung der Haltestelle, Mitte 2012.

Gleiserneuerungen/Infrastruktur

  • Barmbek – Kellinghusenstraße (Nordring), Erneuerung von vier Brücken sowie Weichen zwischen Barmbek und Saarlandstraße, Mitte 2012.

2013

Verkehrsanlagen

  • U1 Langenhorn Markt: Erneuerung der Haltestelle, Mitte 2013.

Gleiserneuerungen/Infrastruktur

  • Ochsenzoll – Fuhlsbüttel Nord, Erneuerung von drei Brücken sowie Weichen in Ochsenzoll, Mitte 2013.

2014

Verkehrsanlagen

  • U1 Klosterstern: Erneuerung der Haltestelle, Mitte 2014.
  • U1 Stephansplatz: Erneuerung der Haltestelle, Mitte 2014.

Gleiserneuerungen/Infrastruktur

  • Kellinghusenstraße – Stephansplatz/Jungfernstieg, Erneuerung der Tunnelanlage, Mitte 2014.
  • Buchenkamp – Ahrensburg West, Erneuerung von zwei Brücken, Mitte 2014.

Alle Angaben ohne Gewähr. Stand: April 2010.

Weiterhin keine Brücke zwischen S-Poppenbüttel und Busanlage

Zwei Jahre hat es gedauert, Mitte Oktober 2009 war es dann (nach Verzögerungen) soweit: Die Poppenbüttler Busanlage wurde ihrer Bestimmung übergeben. Mit einem äußerst schicken Dach, sogar selbstreinigend, wollte die HOCHBAHN ihren Fahrgästen etwas Modernes bieten. Gute 4 Millionen Euro investierte man. Es gibt nur ein klitzekleines Problemchen: Die Anlage ist nicht direkt mit dem S-Bahnhof verbunden, erst recht nicht barrierefrei. Es fehlt ein Fitzelchen Brücke, also müssen die Fahrgäste umständlich einmal um den Pudding laufen, um zur S-Bahn zu kommen (siehe Plan: PDF).

Es folgt ein Lehrstück über Zuständigkeiten: Die HOCHBAHN ist für den Treppenaufgang (inkl. Aufzug) auf der Busanlage zuständig; sie hat ihren Teil schon lange praktisch fertig und ist damit aus dem Schneider. Für das Stückchen Brücke, das an diesem Aufgang anschließt und bisher noch aus Luft besteht, ist die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) und der Bezirk Wandsbek verantwortlich. Der Abgang zum S-Bahnsteig wiederum gehört (nein, nicht der S-Bahn) zum Zuständigkeitsbereich der DB Station&Service. Drei Köche rühren als im Brei herum, davon zwei erstklassige Beamtenapparate. Die darauf folgende Posse kann man sich schon fast selbst ausmalen: Man kommt natürlich nicht in die Puschen und das auch noch verspätet.

Die „Mopo“ berichtete darüber schon am 18.12.2009 unter der hübschen Überschrift „Die Treppe ins Nichts“. Seinerzeit erwartete man, das Anfang 2011 die ersten Brückenelemente angefertigt werden. Die SPD-Bürgerschaftsabgeordnete (und verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion) Karin Timmermann stellte am 22.02.2010 eine „schriftliche Kleine Anfrage“ an den Senat, wie weit man denn so sei. Die Antwort fiel ernüchternd aus [PDF]:

„Die Fertigstellung der Fußgängerbrücke und der Rampenanlagen mit Anschluss an die bereits fertiggestellte feste Treppenanlage sowie des Aufzugs zwischen ZOB und Fußgängerbrücke ist für Ende 2011 vorgesehen; mit der Fertigstellung der Aufzugsanlage und der Fahrtreppe wird Mitte 2012 gerechnet.“

(ZOB = Zentraler Omnibus-Bahnhof, gemeint ist die Busumsteigeanlage Poppenbüttel.)

Also erst in zwei Jahre darf man damit rechnen, in Poppenbüttel barrierefrei umsteigen zu können – wenn, ja wenn nichts dazwischen kommt.
— OR

Modernisierung Thesdorf kann beginnen

Ebenso wie Halstenbek wird der benachbarte Haltepunkt Thesdorf einer Modernisierung unterzogen. Auch diese Station soll eine neue Treppe, Aufzug, Blindenleitsystem auf dem Bahnsteig und eine neue Beleuchtung erhalten. Während der Bauzeit soll es einen Behelfszugang geben. Man rechnet damit, die Arbeiten Sommer 2010 abschließen zu können.

Auch bei diesem Haltepunkt, bedient von der S3, kommt der Deutsche Bahn-Konzern äußerst günstig weg: Die veranschlagten Kosten von 950.000 Euro übernehmen Land und Bund, die DB steuert nur gute Worte bei. Jeder Halt eines Zuges kostet die S-Bahn ab Neujahr 1,96 Euro.
— OR; Bild: Jörg Klemme (Pixelio.de)

Halstenbek wird aufgehübscht und barrierefrei – DB kommt billig davon

Der in Schleswig-Holstein gelegene S3-Haltepunkt Halstenbek erfährt eine Modernisierung. Neben Malerarbeiten erhält der Bahnsteig neue Wetterschutzhäuschen und ein neues Blindenleitsystem; barrierefrei wird der Nordausgang, bei dem neben einer neuen Treppe auch ein Aufzug installiert werden soll. Auch die augenscheinlich marode Überdachung soll endlich – neben der Beleuchtung – erneuert werden. Sommer 2010 hofft man die Arbeiten abschließen zu können.

Die nicht zum eigentlich Bahnhof gehörende südliche Unterführung will die Stadt Halstenbek selbst sanieren. Wartende Fahrgäste dürfen sich auch über Kunst am Bau freuen: Das städtische Projekt „Bahnhofserwachen“ soll für den Bahnsteig Betonskulpturen und Mosaike beisteuern. Derzeit bemalt die Halstenbeker Gemeinschaftsschule Aluplatten, die für den Ausgang Hagenwisch vorgesehen sind.

Die Gesamtkosten werden von der DB mit 1.177.000 Euro angegeben; Schleswig-Holstein steuert 433.000 Euro bei und der Bund trägt rund 744.000 Euro der Kosten. Demnach entfällt auf die DB Station&Service, denen alle S-Bahnhöfe gehören, …nichts.

Da ist es nicht verwunderlich, das sich die DB Station&Service freut. In der Pressemitteilung lässt sich Ute Plambek, ihres Zeichens „Konzernbevollmächtigte der DB“, so zitieren:

„Dieses Projekt ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie gemeinsam die Attraktivität eines Bahnhofes verbessert werden kann.“

Da kann man nicht widersprechen: Ein gutes Beispiel dafür Bahnhöfe verkommen zu lassen und dann Land und Bund zur Kasse zu bitten. Und mit jeden Halt einer S-Bahn klingelt – wenn auch nur bescheiden – die Kasse, schließlich werden Stationsgebühren fällig. Nach der DB Station&Service-Preisliste ist S-Halstenbek der Kategorie 4 zugeordnet, der Halt eines Zuges kostet 1,92 Euro, ab 01.01.2010 werden dem Verkehrsunternehmen 1,96 Euro berechnet.
— OR; Bild: Sebastian scha. (Wikipedia)