Aus und vorbei: Vorteil 25 wird eingestellt

Um langsam aber sicher das eTicket (elektronische Fahrkarte) einzuführen und regelmäßigen Gelegenheitskunden ein hübsches Angebot zu machen, führte der HVV im Dezember 2011 „Vorteil 25“ ein. Bei einer monatlichen Grundgebühr – 10 Euro, erster Monat frei – und dem eTicket konnte der geneigte Kunde 25 % Rabatt auf das Einzelkartensortiment einheimsen. Als Pilotversuch war und ist das Angebot auf Harburger Kunden beschränkt.

Die Kombination 10 Euro Grundgebühr und 25 % Preisnachlass auf Einzelfahrscheine lohnt sich über den Daumen gepeilt erst ab der achten Fahrt monatlich – und ist somit nur für eine sehr kleine Zielgruppe von echtem Vorteil. Obendrein gibt es einen Bestätigungsausdruck; ganz so Zettellos ist die Geschichte also nicht.

Das neue Angebot wurde vom Kunden nicht angenommen. Absatz und Umsatz blieben weit unter den Erwartungen. Das sowieso nur auf ein Jahr befristete Projekt wird am 30.09.2012 eingestellt, die ausgegebenen Karten verlieren ihre Gültigkeit. Die bisherigen Kunden werden hierüber schriftlich informiert.

HVV-Card löst „Vorteil 25“ ab

Zwar wird beim Angebot „Vorteil 25“ der Stecker gezogen, die Zukunft gehört aber dem eTicket. In Harburg werden die neuen, ebenfalls im Scheckkartenformat, HVV-Cards herausgegeben. Hiermit ist der bargeldlose Kauf von Einzelfahrscheinen beim Busfahrer, an Automaten und den örtlichen Servicestellen möglich. Monatsende gibt es eine Abrechnung und der Betrag – abzüglich drei Prozent Rabatt – wird vom Konto abgebucht.

Interessanter Nebeneffekt: Vielleicht stellt der ein- oder andere Gelegenheitskunde fest, dass es sich doch lohnt, zum Stammkunden zu werden und gleich eine Monatskarte zu erwerben. Hier ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch die von der HVV-Card abgelöst wird. ♦
— Abbildungen: HVV

One response to this post.

  1. Posted by BusHHA on 05.09.2012 at 15.35

    Das Geld was für die HVV-Card ausgegeben wird Umrüstung etc sind ja mehrere Millionen, hätte man lieber bei der jetzigen katastrophalen abgeschlossenen Tarifverhandlung mal lieber den Fahrern geben sollen. 3,5 % ein Lacher hoch 10. Und dann wundern die sich warum immer mehr Kranke da sind und zuviele offene Pläne nicht mehr besetzt werden können. Das Rückgrat eines Busunternehmens sind die Fahrer und die müssen gut behandelt werden, aber als Sesselfurzer ohne Busführerschein weiß man natürlich bescheid…

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s