Streikpause: A-Bahn fährt nach regulärem Plan

Seit Donnerstag dem 21.07.2011, also weit über einem Monat, mussten Kunden der A-Bahn besonders leiden – wird doch seitdem die AKN von in der GDL organisierten Triebfahrzeugführern bestreikt. Nun können die geplagten Kunden in den Streikurlaub gehen, denn Arbeitgeber und Gewerkschaft haben sich zu einer Schlichtung durchgerungen. Die AKN suchte das Gespräch mit der Gewerkschaft bereits am 24.08.2011.

Offiziell enden die Arbeitskampfmaßnahmen laut GDL am heutigen Dienstag. Auf den drei A-Bahn-Linien soll, so das Unternehmen, der Betrieb bis zum späten Nachmittag normalisiert werden.

Als Schlichter fungiert der ehemalige sächsische Ministerpräsident Professor Georg Milbradt, CDU. Für 8 Wochen ist Streikpause. ♦
— Foto: Rycon

One response to this post.

  1. Posted by Mitropa1 on 09.09.2011 at 13.07

    Vielleicht sollte man tatsächlich erst einmal das Personal angemessen bezahlen, ehe man darüber nachdenkt die A Linien zu elektrifizieren. Ohne Fahrer wird man das erträumte neue Fahrgastpotential nicht fahren können. Ohne Personal werden weiterhin die Züge ausfallen, sei es wegen Streik, sei es weil einfach keine Fahrer mehr bei dieser Entlohnung zu gewinnen sind.
    Außerdem warum fahren die AKN Züge ja wohl elektrisch auf die S Bahn oder könnten es gegebenenfalls sogar auf der U Bahn, wenn das Lichtraumprofil passt. Sie könnten sogar hybrid fahren und auf S oder U Bahn ihre Batterien laden. Das nennt man bei Autos Elektromobilität, bei der Eisenbahn war das früher so, (ETA), heute ist es unbekannt. Dabei können im Gegensatz zum Auto Eisenbahnen und Stadtbahnen während der Fahrt ihre Batterien laden.
    Und träumen nicht Senat und HHA in Wilhelmsburg von einer Kombilösung, teiweise U Bahn teilweise Stadtbahn. Warum soll das dann im Norden nicht gehen. Es ginge, nur ist es zu billig. Für den Umbau funktionierender Infrastruktur ohne jede Netzerweiterung ist Geld in unendlicher Menge da, nur zum Netzausbau und zur Entlohnung des Personals fehlt es dann plötzlich. Ein Schelm wer böses dabei denkt, oder gar vermutet neben dem Personal stünde auch der Fahrgast vielleicht doch nicht so ganz im Fokus des Interesses der Politik. Außer um Bänder durchzuschneiden steigt doch kein Politiker von seinem BMW in eine Bahn um, so entstehen derartige Planungen wie derzeit bei den A Linien. Es ginge billiger und besser, zumindest genauso gut, wie der derzeitige Plan zu Lasten der Steuerzahler aus SH.

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