Technischer Fahrzeugmangel, 2010


Der Busbetriebshof (BB) Langenfelde muss im Vergleich zu den anderen Höfen besonders viele Fahrzeugmängel hinnehmen. Ursache sind die Doppelgelenkbusse („XXL-Bus“) des belgischen Herstellers Van Hool vom Typ AGG300. Enorme 782 Mängel verursachten die 26 Fahrzeuge. Die Zusammenarbeit mit Van Hool wird als besonders schlecht beschrieben, so dauerten Ersatzteillieferungen Ewigkeiten. Aus diesem Grund wird eine erneute Anschaffung praktisch ausgeschlossen. ♦
— Tabelle: Rycon

6 responses to this post.

  1. Ja, Rycon, genau das wollte ich schon immer mal wissen! .
    Wier zählt Ihr die Werkstattbesuche?
    Ist schon eine abgebrochene Armlehne einer, oder geht es hier um Maschinenschäden?

    In relation fehlt mir noch die Anzahl der Busse, die der Betriebshof insgesammt zu pflegen hat.

  2. Posted by Rycon on 29.07.2011 at 15.30

    Ein technischer Mangel verhindert unvorhergesehen den weiteren Betrieb des Fahrzeuges, es steht also ungeplant in der Werkstatt. Eine abgebrochene Armlehne ist zwar ein Ärgernis, der Bus wird aber erst geplant in die Werkstatt geholt, sogenannte „Reinkommer“.

    Eine genaue Wagenzahl habe ich mir verkniffen, da diese über das Jahr gesehen je Betriebshof variiert. Zudem ersetzen Neufahrzeuge altgedienten Kisten. Betriebshof Langenfelde hat allerdings die höchste Wagenzahl. Die Doppelgelenkbusse (DGB) werden bei dem Qualitätsbericht jedoch gesondert ausgewiesen, da sie extrem auffällig sind.

    Neben den DGB sind jedoch in Langenfelde auch normale 12 m-Stadtbusse desselben Herstellers stationiert, die ihrerseits wenig Freude machen.

  3. Die Differenz 1026-782=244 lässt ja auch noch auf andere Mängelbusse schließen, wie Du ja auch im Kommentar hier drüber süffisant anmerkst.

    Und wie ist eigentlich die Auslastung der Betriebshöfe? Du schriebst ja schon häufiger von Platzmangel und Kapazitätsproblemen. Ich frage stellvertretend & ungefragt für einen Ersten Bürgermeister :)

  4. OT: Dein Kommentarfeld spinnt und verändert ungefragt die Angaben.

  5. Posted by Rycon on 29.07.2011 at 16.58

    Berechnet man die Kapazität eines Betriebshofes an der Anzahl der zur Verfügung stehenden Strom- und Druckluftanschlüsse, sind alle fünf Betriebshöfe zu 100 % ausgelastet. In der Praxis werden viele Fahrzeuge „am Rande geparkt“, so gesehen sind diese also über 100 % belegt. Es kommt jedoch auch darauf an, wie viele Fahrzeuge in der Werkstatt stehen oder als „Reinkommer“ (= geplanter Werkstattaufenthalt) abgestellt werden.

    Stehen in der Werkstatt besonders wenig Busse auf dem Plan, wissen die Umsetzer manchmal nicht mehr, wo sie die Fahrzeuge noch abstellen sollen, da die „Stränge“ schlicht voll belegt sind. Eine nennenswerte Anschaffung zusätzlicher Busse ist zumindest bei der HOCHBAHN nicht mehr möglich. Zudem sind viele Höfe schon sehr alt und wurden in einer Zeit angelegt, wo keiner je zu träumen wagte, wie viele Busse eines Tages mal erforderlich wären. Langenfelde wird komplett neu errichtet und in seiner Kapazität vergrößert, die Baumaßnahmen dauern aber noch Jahre.

  6. *Ironie an* Bei Neueinstellungen werden also kurzfristig SPD-Parteibuchbesitzer mit Hamburger Erstwohnsitz und eigenem bzw. möglichem Busparkplatz bevorzugt. *Ironie aus*

    [OT] Die Ähnlichkeit mit bundesweit fehlenden LKW-Parkplätzen für die einzuhaltenden Ruhezeiten ist rein zufällig gegeben. Aber die Politiker können sich für ihre Verkehrskonzepte und Zuwachszahlen selber bauchpinseln.

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