HOCHBAHN startet ab Montag Öffentlichkeitsaktion


Vor einigen Monaten erschütterten mehrere schlimme Gewaltvorfälle, die zeitlich recht dicht aufeinanderfolgten, den Nahverkehr in Hamburg. Dadurch brach eine Diskussion um die Sicherheitslage aus, die zum Teil sehr emotional geführt wurde. Marktführer „Radio Hamburg“ nahm die Taten zum Anlass, eine völlig überzogene Medienkampagne gegen den Nahverkehr zu fahren.

Die Darstellung, beim Hamburger Nahverkehr handele es sich um eine besonders gefährliche Angelegenheit hat bei vielen Fahrgästen tiefe spuren hinterlassen und das „subjektive Sicherheitsempfinden“ erheblich gestört. Um das Vertrauen in den Nahverkehr wieder zurückzugewinnen und das Thema nicht nur den Medien zu überlassen, startet die HOCHBAHN ab kommenden Montag, 20.09.2010, eine für ein Verkehrsunternehmen sehr großangelegte Öffentlichkeitsaktion.

„Ich drück’ für dich“

Kern der Aktion ist die Aufforderung an die Kunden, im Falle eines Falles die vorhandenen Sicherheitseinrichtungen zu nutzen. Im Fokus steht der Notruf, gemeint sind sowohl die Notrufsäulen auf dem Bahnsteig als auch die Notrufanlage in den Fahrzeugen (beides ist auch bei der S- und A-Bahn zu finden).

Mit dem schönen Slogan „Ich drück’ für dich“ machen zunächst fünf verschiedene Plakatmotive darauf aufmerksam, weitere folgen im November. Insgesamt sind 20 verschiedene Plakate vorgesehen. Die Plakate zeigen übrigens tatsächlich Fahrgäste und keine professionellen Fotomodelle. Herausgefischt wurden die Leute in einem sogenannten „Streetcasting“. Die Aufnahmen wurden in einem Studio gemacht, um den laufenden Betrieb nicht zu beeinträchtigen. Damit die Aktion so authentisch wie möglich rüberkommt, verwendete man sogar originale Kacheln der U-Bahn-Stationen.

Die Motive wurden von einem Marktforschungsinstitut auf Glaubwürdigkeit und einfachem Verständnis abgeklopft, da solche Aktionen auch schnell missverstanden werden können. Einige bereits umgesetzte Ideen, unter anderem mit Promis, fielen bei der Kundenbefragung durch und wanderten in den Giftschrank.

Begleitende Maßnahmen

Neben den Plakaten kommen Info-Teams zum Einsatz („HOCHBAHN-Stewardessen“), die diesmal nicht nur bei der U-Bahn, sondern auch im Busressort den Fahrgästen die Sicherheitseinrichtungen erklären (per „mobile Notrufsäule“) und Tipps geben. Die Info-Teams sind bis 02.10.2010 im HOCHBAHN-Gebiet unterwegs.

Bügelflyer, die an den Haltestangen im Bus angehängt sind (siehe Foto), Bodenaufkleber, die auf die nächsten Notrufsäulen zeigen sowie die (noch nicht freigeschaltete) spezielle Website www.ichdrueckfuerdich.de komplettieren die Aktion.

Solche Bügelflyer werden am Montag in den Bussen der HOCHBAHN zu finden sein. (Zum vergrößern anklicken)

Entwickelt und umgesetzt wurde die Öffentlichkeitsaktion von der HOCHBAHN und der Agentur Reinclassen.

Neben den Slogan „Ich drück’ für dich“ steht die Öffentlichkeitsaktion unter dem treffenden Motto „Gemeinsam für mehr Sicherheit“. Denn die schönsten, technisch ausgefeiltesten Sicherheitseinrichtungen nützen nichts, wenn diese nicht in brenzligen Situationen genutzt werden. Wenn ein Mitreisender in Schwierigkeiten kommt, ist Hilfe schließlich  nur einen Knopfdruck weit entfernt. Da drückt man doch gerne. ♦
— Titelbild/Bilder (abfotografiert): Rycon

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2 responses to this post.

  1. Posted by pahnke mario on 02.10.2010 at 05.45

    ich bin untereggs gewesesen in die Sauna, horner rennban.,hwar mit meinengedanken irgendwo,dann kam auf dem bahnstieg eine kontrolle, diese machte mich darauf aufmerksam das hier racuchverbot besteht,sofort machte ich meine ziegarette aus,dann kam die fahrkartenkontrolle,ok.,
    danach eine persohnenkontrollr,.ok
    trots desessen bekam ich mein eigentum,(die fahrkarte)nicht zurück,nach ca. einer halben stunde
    ,bin ich von der bank aufgestanden und wollte gehen..!!!
    da riss mich einer der drei kontolöre wieder mit gewalt auf die bank und würkte mich..,dazu hat ermir ins gesicht gebrüllt euch schwulen krign wir doch noch klein…!
    ich sagte nur lass mich los, dies kenne ich aus einem nazifilm , ist das jetzt die neue metode der hamburger U-bahn um lange weile zu vertreiben….
    übrigens, danach durfte ich auf einmal gehen,was heist gehen ,diewache(3 personen) habenfluchtartir den bahnsteig verlassen und mir meine papiere hinzugeschmissen.
    dann bin ich richtung innenstadt gefahren und habe an der ersten pölizeiwache eine anzeige gegen die hochbahn getätigt ,von wegen ich drück für dich .., wenn mann wegen rauchens fast erwirkt wird und zwei hochbahnmitarbeiter schauen
    zu

    DA FRAGE ICH MICH DOCH ::;U-WACHE IST NUR UNTERWEGS UM STRESS ZU VERURSACHEN UND NICHT ZU VERHINDERN !!!!!
    ich hoffe die polizei hat mit meiner anzeige auch das viedeo beschlagnahmt, wo der angriff zu sehen ist,bzw.der ganze ablauf !!!
    ODER IST ES WIEDER EINMAL DEFEKT…

  2. Posted by pahnke mario on 02.10.2010 at 05.53

    ich werde versuche ,das dieses viedeo auf hamburg i gezeigt wird, wo sich die hochban immer nur von der besten site zeigen will

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