Hamburger Alltag (32)

Ein Donnerstag im morgendlichen Hamburg: Ein Mann fällt durch sein aggressives Verhalten im Bus auf. Die herbeigerufenen Polizeibeamten entfernen ihn in Poppenbüttel aus dem Fahrzeug und ziehen sich zurück. Kurz darauf betritt der Mann einen Bus der Linie 178 durch Tür II.

Einige Haltestellen später stürmt der Mann nach vorne und pöbelt den Busfahrer an, er solle Gas geben. Unvermittelt und ohne erkennbaren Grund schlägt der Mann dem Fahrer mit der Faust ins Gesicht. Anschließend flüchtete der Täter. Der verletzte Fahrer löst einen Überfallnotruf aus.

Zeitgleich rufen bereits andere Fahrgäste die Polizei per Mobiltelefon an. Die zum Einsatzort fahrenden Polizisten können den flüchtenden Täter stellen und vorläufig festnehmen. Der Busfahrer wird per Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren. Zeugen stellen sich zur Verfügung, die sich bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte um den Fahrer kümmern. Videodatenträger gesichert. Täter hat keinen festen Wohnsitz.

Störung: Knapp 30 Minuten. Spätere Fahrten durch Bereitschaftswagen geleistet.
— XP

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3 responses to this post.

  1. Posted by Hans on 11.08.2010 at 16.20

    Dieser Bericht ist Uralt….. Es gab zwischendurch genug andere Vorfälle

  2. Posted by Rycon on 14.08.2010 at 01.19

    Die „Hamburger Alltag“-Reihe hat absichtlich keinen aktuellen Bezug. Es geht nicht darum, Sensationsgelüste zu befriedigen, sondern Berichte über den Alltag z.b. von Busfahrern darzustellen.

    Wir bemühen uns um eine vollständigen Anonymisierung, daher auch der absichtlich Zeitliche abstand.

    — Rycon — XP

  3. Posted by Hans on 14.08.2010 at 12.59

    Es sollte dann nicht Alltag heißen sondern Zwischenfälle. Macht sich nicht so gut. Es sieht ja so aus, daß es normal ist, das Busfahrer ein auf den Schädel kriegen. Es sind leider Ausnahmen, wo aber der Fahrer auch manchmal nicht ganz unschuldig ist. Am häufigsten sind aber die Pöbeleien gegen Fahrer und starke verbale Beleidigungen und da sollte man ein sehr dickes Fell haben. Dieses fell hat aber nicht jeder und so verfällt so mancher in psychische Probleme die oft mit Alkohol und Drogen bewältigt werden.
    Willkommen in der Realität

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