Aktionen zum Thema Sicherheit

Die HOCHBAHN schickt erneut ihre Sicherheitsfachkräfte und sogenannte Stewardessen auf Reisen, um über Sicherheitseinrichtungen und ihrer Benutzung in Haltestellenanlagen und Fahrzeugen zu informieren. Eine solche Aktion wurde bereits im April durchgeführt.

Unterwegs sind die Teams jeweils zwischen 17 und 22 Uhr:

  • Dienstag, 29.06.2010: Hauptbahnhof Süd, -Nord, Berliner Tor und den Linien U1 und U2.
  • Mittwoch, 30.06.2010: Schlump, Wandsbek Markt, Mümmelmannsberg und den Linien U1 und U3.
  • Donnerstag, 01.07.2010: Lübecker Straße, Billstedt, Jungfernstieg und den Linien U3 und U2.

Über die Sicherheitseinrichtungen informiert auch ein sehr gut gemachter Flyer, den es als PDF zum herunterladen gibt.

Erneuter Schwerpunkteinsatz der Bundespolizei

Für Eisenbahnanlagen – darunter fällt auch die Hamburger S-Bahn – ist traditionell die Bundespolizei zuständig (für U-Bahn und Bus dagegen die Landespolizei). Die führte bereits zwischen Freitag den 18. bis Sonntag den 20.06.2010 mit 130 Beamten einen Schwerpunkteinsatz im S-Bahn-Bereich durch.

Bei 392 Leuten wurde die Identität festgestellt und 99 durchsucht. Dabei wurde unter anderem ein Gasrevolver, ein Messer sowie diverse Böller sichergestellt. 7 Personen wurden in Gewahrsam genommen, einer – durch Haftbefehl gesucht – festgenommen. Der Einsatz zeige, dass es „wieder ein hohes Aggressionspotenzial bei Jugendlichen und Heranwachsenden“ gab, aber immerhin: „Positiv wird auch die geringe Anzahl der sichergestellten Waffen bewertet.“.

Eine solche Aktion gab es bereits Ende Mai. Man will in unregelmäßigen Abständen weitere Schwerpunkteinsätze durchführen.
— OR

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2 responses to this post.

  1. Posted by thmueller on 04.07.2010 at 01.11

    Das Problem ist, es gibt noch eine andere Form der Sicherheit. Nicht die Sicherheit ohne Blaues Auge an`s Ziel zu kommen, sondern die Sicherheit „Habe ich die richtige Fahrkarte?“, „Habe ich den Richtigen Weg?“, „Werde ich wie geplant am Ziel ankommen?“.

    Ich liege im Moment mit Herrn Elste im Clinch, weil er sagt, er hätte jetzt mehr Leute draussen, als zu der Zeit, als die Züge noch manuell abgefertigt wurden. Nur wie kommt es dann, daß ich die kleinen Strckenpläne verteile wie Flugblätter? (Ok, etwas übertreiben tue ich schon. Aber nur etwas.)

    Ich war nach der Veranstaltung am Mittwoch für eine halbe Stunde am Jungfernstieg und habe in dieser Zeit 18 „Punkte“ gemacht. Am Anfang kam ich noch nicht einmal dazu auf die Uhr zu schauen und meine Zettel (Protokoll) herauszuholen.

    Am Tag vorher HBF-Süd 10 Punkte in 18 Minuten, HBF 16 in einer Dreiviertelstunde, HBF-Nord nochmal 4 in 10.

    Karfreitag, Bombenwetter. Landungsbrücken: 26 in 40 Minuten, dann nochmal 21 in 30 Minuten am Jungfernstieg.

    Hochbahnleute? Nichts gesehen.

    (Punkte umfassen für mich auch unpersönliche Hilfen, wie zum Beispiel Müllwegräumen oder Notrufe. Ausserdem klingt das wirklich nach „etwas erreichen“, im Gegensatz zu z.B. „Kontakten“.)

    Fahrgastbetreuung statt Sicherheitsdenken. Die 3% an der Schadenseite müssen „bewacht“ werden, klar. Darüber darf man aber die 3% auf der anderen Seite, die fahren wollen, aber „nicht können“ nicht vergessen.

    Mit stadtbahnfreundlichen Grüssen

  2. Posted by thmueller on 04.07.2010 at 01.13

    Denn was nutzt es Herrn Elste Leute auf der Strecke zu haben, aber doch nicht den Fahrgast zu erreichen??? (Siehe de neue Automatenbedienung. Rycon, hast Du die mal kommentiert?)

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