“Staatlich geförderten Auto-Abhängigkeit”

Die ersten Zeilen eines sympathischen Kommentars auf SPIEGEL Online:

Je weiter jemand in Deutschland von seinem Arbeitsplatz entfernt wohnt, desto effektiver kann er Steuern sparen. Je verschwenderischer sein Dienstwagen ist, desto günstiger kommt er beim Finanzamt weg. Je öfter er Deutschlands Straßen be- und abnutzt, desto mehr profitiert er davon, dass alle Steuerzahler deren Bau und Unterhalt finanzieren.

Willkommen im Land der staatlich geförderten Auto-Abhängigkeit!

Autor Christian Schwägerl findet, das Autofahrer – anders als Bahn oder die Fluggesellschaften – bei den aktuellen Sparplänen nicht ihren Teil beitragen und wirft der schwarz-gelben Bundesregierung vor, Chancen ungenutzt verstreichen zu lassen.

Lesenswert.
— OR

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One response to this post.

  1. Posted by Mitropa1 on 22.06.2010 at 02.10

    Es geht ja zwischenzeitlich noch viel weiter.
    Nach Auffassung der Deutschen Innenminister ist das Nutzen des ÖPNV eine so große Strafe, dass Kleinkriminelle zukünftig zur Abschreckung zur Nutzung des ÖPNV verurteilt werden sollen, indem man ihnen den Führerschein abnimmt.
    Da sieht man die Wertschätzung des ÖPNV durch die Politiker in ihren von der Autoindustrie gesponserten Dienstwagen. Und dass sie gesponsert sind sieht man daran, dass in Berlin z. B. Dienst Mercedes Stuttgarter Kennzeichen haben.
    Und nicht umsonst soll nach den Gesetzen des VW Pufforganisator Hartz nun ein Aufsichtsratsvertreter desselben Konzerns Bundespräsident werden. Ein Schalk (allerdings ohne Golodkowski) wer Böses dabei denkt.

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