U4-Verlängerung: „Wünschenswert, aber nicht bezahlbar“

Rycon | THEMA: U4 ...und weiter?Nach der Sparklausur des Senats stellte der Erste Bürgermeister von Hamburg, Ole von Beust, CDU, heute die Ergebnisse in einer Regierungserklärung der Bürgerschaft vor. Die Regierungserklärung ist als Flashvideo im Netz verfügbar.

Ab ungefähr der 19. Minute kommt von Beust dann auch auf die U4 zu sprechen, welche Bestandtteil des Uni-Umzugs zum kleinen Grasbrook wäre. Beides hält von Beust für „Wünschenswert, aber nicht bezahlbar“.

Damit ist das Thema U4-Verlängerung beerdigt.
— OR



4 responses to this post.

  1. Posted by Mitropa1 on 19.06.2010 at 13.19

    Es ist sicher richtig, die Verlängerung der U 4 derzeit nicht weiter zu verfolgen. In einer Zeit, da das Geld knapp ist und sich mit der Stadtbahn ein Wandel im ÖPNV vollzieht, wäre es unverantwortlich erneut vollendete Tatsachen durch den Weiterbau der U 4 zu schaffen. Gerade wenn man von einer Verlängerung der U 4 als Hochflurstadtbahn träumt, sollte man es sich doch überlegen, ob man nicht Nägel mit Köpfen macht und es bei zwei Systemen beläst und nicht ein drittes System mit durchaus nicht unerheblichen Nachteilen, genannt seien nur die erforderlichen Hochbahnsteige an der Oberfläche. Angeblich ist das zukünftige Aufkommen der im Bau befindlichen U 4 so groß, dass sie damit bereits weitgehend ausgelastet ist. Wie sollen also die Fahrgäste der Verlängerung auf der Stammstrecke in den bereits vollen Zügen befördert werden. Was spricht also gegen eine U 4 Endstation an der S Bahn und eine dann weiterführende Niederflurstadtbahn von diesem Knoten aller in Hamburg vorhandener Schienenverkehrsmittel. Und eine Führung der Stadtbahn vom Bereich Hbf., den die Niederflurstadtbahn ja in einigen Jahren erreicht, zu diesem Knoten ist ebenfalls möglich und macht bei der von der HHA angegebenen Auslastung von U 4 und S Bahn auch Sinn.

  2. Posted by Herbert on 19.06.2010 at 15.32

    „Angeblich ist das zukünftige Aufkommen der im Bau befindlichen U 4 so groß, dass sie damit bereits weitgehend ausgelastet ist.“

    Schön wäre es. Die U4 hat im 5-Minuten-Takt mit Vollzügen je Richtung eine Kapazität von knapp 10.000 Fahrgästen pro Stunde. Der technisch mögliche Takt, für den die U4 gebaut wird, soll bei unter 150 Sekunden liegen. Also etwa 19.000 Fahrgäste pro Richtung und Stunde als theoretischer Maximalwert.

    Die Hafencity soll aber auch im Endausbau nur maximal knapp 12.000 Einwohner und um die 40.000 Arbeitsplätze bieten.

    Selbst wenn 50 % der Fahrten von und in die Hafencity mit der U4 gemacht würden, ist die U-Bahn in die Hafencity allein hoffnungslos überdimensioniert.

  3. Posted by Thomas Müller on 22.06.2010 at 01.58

    Ohne die Verlängerung nach Wilhelmsburg – Harburg ist die U4 nutzlos. Diese Verlängerung ist aber höchst notwendig. Denn jedesmal, wenn die Elbbrücken zu sind (Streik der Lokführer, Bauarbeiten mit einem umfallenden Bagger) kanste den Süden Hamburgs zusch…. (Sorry). Die einzige Verbindung ohne 1.Klasse läuft dann über Berliner Tor die Buslinie 154 hinten über Georgswerder zur Kornweide und dann weiter 153 nach Harburg. Takt alle 20 Minuten, Prima. Und der Schnellbus fährt nur nach Wilhelmsburg (genauer Kirchdorf). Dabei ist die S3 ist so auch schon ganz schön voll. Also dringend weiter!

  4. Posted by Thomas Müller on 22.06.2010 at 02.01

    Sonst den Bau der U4 SOFORT einstellen und das Geld in die Stadtbahn investieren.
    Die macht mehr Sinn und erreicht viel mehr Menschen!

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