Bitte hier rein und da raus

Zum Hafengeburtstag nutzen sehr sehr viele Menschen die U3 – gerade zwischen Landungsbrücken und Baumwall das Sahnestück des Hamburger Nahverkehrs –, was jedes Jahr zu dramatischen Zuständen führt. Landungsbrücken und Baumwall sind stets hoffnungslos überfüllt, manchmal müssen die Züge gar ohne Halt durchfahren, weil ein Fahrgastwechsel unmöglich ist. Diesmal versucht die HOCHBAHN an den beiden Haltestellen eine Art Schleusenprinzip anzuwenden.

Jeweils ein Zugang soll zum Betreten, der andere zum Verlassen der Stationen genutzt werden, was die HOCHBAHN als „Einbahnregelung“ bezeichnet. Zugang zu den Haltestellen erreicht man mit dem westlichen, Abgang mit dem östlichen Portal. Keine Sorge, den Kompass muss man nicht mitnehmen; örtliche Durchsagen, Hinweisschilder und Personal weisen einem den richtigen Weg.

Man bittet ferner die Haltestellen zügig zu verlassen, da mindestens alle fünf Minuten bis zu 1.000 Menschen ankommen. Um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten, wird auch dieses Jahr die örtliche Aufsicht (je ein Mann pro Tür, mit Kelle ausgestattet) die Abfertigung der Züge übernehmen.

Sollten Tokioter Touristen mitfeiern, werden sie sich wie zu Hause fühlen.
— OR; Grafik: Rycon

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