21 Monate Brennstoffzellen-Fähre auf der Alster

Neben Brennstoffzellen-Bussen schmückt sich Hamburg auch mit einem Alsterdampfer, der FCS Alsterwasser, welche diese Technologie einsetzt. Der Alsterdampfer dampft nur mit Wasserdampf. Nach knapp zwei Jahren ziehen nun die acht Projektpartner eine positive Bilanz.

So habe das Schiff in dieser Zeit 14.000 Passagiere auf 430 Alsterrundfahrten befördert und dabei rund 2.500 Kilometer zurückgelegt. Der Pott, der unter der Flagge der Alstertouristik (ATG) – einer HOCHBAHN-Tochter – schippert, ist das Kind des Projektes „Zemship“ (Zero Emssion Ship). Die Wasserstofftankstelle befindet sich auf dem HOCHBAHN-Gelände in Barmbek.

Nun möchte man das Projekt weiterführen und es laufen Gespräche über die finanzielle Förderung. HOCHBAHN-Vorstandsvorsitzender Günter Elste preist die Brennstoffzellentechnologie an:

Das Zemship bestätigt die Alltagstauglichkeit der Brennstoffzellen. Auch im Busbereich wird die HOCHBAHN diesen umweltschonenden und zukunftsweisenden Weg weiter gehen. Noch in diesem Jahr kommen die ersten von insgesamt zehn Brennstoffzellenhybridbussen nach Hamburg.

Das Projekt hatte ein Invisitionsvolumen von knapp 5,5 Millionen Euro, wovon die EU im Rahmen des damaligen „LIFE-Programm“ (Financial Instrument for the Environment) gut 2,4 Millionen Euro übernahm. Die restlichen 3,1 Millionen stemmten die acht Partner unter der Leitung der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU).
— OR; Bild: Rycon

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