In eigener Sache

Seit etwas mehr als einem Monat gibt es nun „so richtig“ Rycon (spricht sich übrigens „Rü-Kon“ aus). Gute 75 Beiträge wurden in dieser Zeit in die Welt gepustet und es gibt sogar ein paar Leser. Dies ist insofern erstaunlich, da dieser Laden in der schieren Masse an Blogs natürlich absäuft; „die Medien“, meinungsstarke Blogs et cetera sind verständlicherweise viel spannender, als der schnöde Nahverkehr.

Obwohl dieses Blog hier noch in der Experimentierphase ist, kristallisieren sich ein paar Dinge heraus. Die Beitragsserien „Zahlenwerk“, „Kauderwelsch“ (Ressort Begrifflichkeiten), und „Hamburger Alltag“ (Alltag) werden wohl zu Dauerbrennern werden.
Beim „Alltag“ ist anzumerken, daß die Beiträge jeweils keinen aktuellen Bezug haben und vollständig anonymisiert werden. Der Sinn dieser Serie ist nicht, die Gelüste nach Mord und Totschlag zu befriedigen, sondern einen Einblick in den Alltag (vor allem) der Busfahrer zu geben. Über den Alltag der Fahrgäste wird recht viel berichtet, die Erlebnisse der Busfahrer finden keinerlei Beachtung. Das ist ziemlich schade, denn gerade sie erleben „die (Hamburger) Gesellschaft“ hautnah, im Guten wie im Schlechten. Auch wird vielleicht etwas deutlicher, warum der Bus nicht immer pünktlich ist.

Die Serie „Kauderwelsch“ wird in verhältnismäßig kurzer Zeit (= Monate) viele Folgen bringen, naturgemäß wird das aber irgendwann abebben. Ursprünglich war geplant, nur eine Seite daraus zu machen und jedes Stichwort mit einer handvoll Sätzen abzuhandeln; schnell stellte sich aber heraus, daß es dann keinen wirklichen Sinn ergeben hätte. Wenn sich genügend Folgen angesammelt haben, wird es aber eine Übersichtsseite geben, um die Navigation zu vereinfachen.

Für die Abteilung „Hintergrund“ wird fleißig an Themen geschraubt wie z.B.: „Eine S-Bahn nach Kaltenkirchen?“ (angeregt durch einen Kommentator), „Längere Busse einsetzen“, „Beschwerde, Beschwerden“ oder die spannende Entwicklung bei der Bustechnik und worauf sich der Fahrgast da freuen kann. Außerdem erwarten wir Hamburger ja neue U-Bahnzüge und nicht zuletzt die Stadtbahn sorgt für reichlich Stoff.

Bei den festen Seiten (siehe oben auf der Website) wurde „Blog-Info“ konkretisiert und es gibt nun ein „Editorial“. Die Seitenleiste (hier links) wurde einerseits gestrafft und andererseits mit den „Blogtipps“ bereichert. Mit einem Blogtipp soll dieser Beitrag dann auch sein Ende finden.

Denn das – schon vom Konzept her äußerst sympathische – Prellblog ist einen Leseabend wert. Dort wird über die große Welt der Eisenbahn berichtet, ohne sich aber im klein-klein zu verheddern, nostalgische Anwandlungen zu haben oder sich phantastischen Ideen hinzugeben. Alles in einer unterhaltsamen, klar verständlichen Sprache, die sich – anders als hier – sogar den Normen der Rechtschreibung verpflichtet sieht.

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One response to this post.

  1. Posted by Akkulok on 23.01.2010 at 01.24

    Ich kann bestätigen, es gibt Leser. Und es macht Spaß, Deinen Blog zu lesen.

    Gruß

    Akkulok

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