Hamburg prüft Regress gegen S-Bahn / S3-Betrieb weiterhin wacklig

Eine S-Bahn der neuen Baureihe 474 (Archivbild)

Die letzte Pannenserie könnte der Hamburger S-Bahn, einer Tochter der Deutschen Bahn, einiges Kosten: Nach Informationen des NDR prüft die Stadt Hamburg, die jährlichen Ausgleichszahlungen entsprechend zu kürzen.

Das wäre auch nicht verwunderlich: Die Stadt bestellt die Züge bei der S-Bahn – und wenn die bestellte Leistung nicht geliefert wird, dann wird eben auch nicht gezahlt. So verkehrten tagelang die Verstärkerlinien S11 und S2 überhaupt nicht, die S3, besonders im Abschnitt Neugraben – Stade, nur sehr unregelmäßig.

Grund waren der recht heftige Wintereinbruch, der zu zahlreichen Fahrzeugausfällen führte: Bei der älteren Baureihe 472 vorwiegend defekte Türen, auch die Fahrmotoren sollen in Mitleidenschaft gezogen worden sein. Bei der neueren Baureihe 474 vereisten die Dachstromabnehmer, die zwingend für den Betrieb zwischen Neugraben und Stade benötigt wird. Im übrigen Netz beziehen die Züge ihre Energie aus einer Stromschiene.

S3-Betrieb wohl noch sehr wackelig

Derweil scheint der Betrieb auf der S3 zwischen Neugraben und Stade weiterhin klapprig zu sein. Über seine S3-Odyssee berichtet (dankbarer weise sehr sachlich) Gunnar in seinem Blog.

Mehr zum Thema auf Rycon:

— OR; Bild: Bernd Sterzl (Pixelio.de)

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