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Busfahrerstreik in der Metropolregion geht in die nächste Runde

Für Freitag, den 29.01.2010 hat ver.di einen weiteren Streik bei der PVG und KViP angekündigt. Los geht es ab 3.00 Uhr, der Arbeitskampf geht 24 Stunden. Dies teilt die KViP auf ihrer Website mit. Inzwischen äußert sich auch ver.di in einer Mitteilung – auch bei der Ahrensburger Busgesellschaft (ABG) wird morgen gestreikt. ver.di geht davon aus, das bis zu 400 Busse in ihren Depots bleiben.

Auf folgenden PVG-Linien werden keine Busse auftauchen:
MetroBus: 1, 2, 3, 15, 21, 22*
SchnellBus: 48, 49
StadtBus: 185, 186, 189, 256, 281, 284, 285, 286, 288, 289, 389, 585, 6541
NachtBus: 601, 602, 621
Betroffen sind ferner einige Fahrten auf den Linien 281,  594 und 7141.

Im Gebiet der KViP sind die Buslinien 60, 61, 63, 66, 67, 68, 73, 489, 589, 789, 506 sowie im Raum Barmstedt die Linien 6542, 6543 und 6544 von dem Arbeitskampf betroffen.

Der Stadtverkehr in Elmshorn mit seinen Linien 500, 501, 502, 503, 504, 505, 506 und 507 wird ebenso bestreikt.

Auch der Stadtverkehr Ahrensburg wird bestreikt, betroffen sind die Linien 437, 169, 569, 576, 269, 476, 769, 776 und E69 sowie einige Fahrten auf der 8112.

Ohne Gewähr; Informationen sind auf den Webseiten der PVG und KViP abrufbar.


Der HVV empfiehlt auf seiner Website:

Achtung: Besucher des morgigen Bundesliga-Heimspiels Hamburger SV – VFL Wolfsburg sollten nach Möglichkeit mit der S-Bahn über Stellingen anreisen und den dortigen Shuttle-Verkehr nutzen. Die PVG-Buslinien rund um die HSH-Nordbank-Arena (u.a. 1,2,3,22) verkehren nicht.


*) Bei der MetroBus-Linie 22 zwischen U Kellinghusenstraße und S Stellingen wird die HOCHBAHN einen unregelmäßigen Verkehr einrichten. Diese Linie ist eine Gemeinschaftskonzession von HOCHBAHN und PVG, daher wird der HOCHBAHN-konzessionierte Abschnitt weiter bedient.

Um die Auswirkungen abzufedern, verstärkt die HOCHBAHN – bei Bedarf –  folgende SchnellBus-Linien:

36 S-Blankenese ↔ Bf. Altona
37 Schenefeld ↔ Bf. Altona
39 Teufelsbrück ↔ Eidelstedter Platz

Für die betroffenen Abschnitte entfällt der SchnellBus-Zuschlag.

Nachtrag, 20.00 Uhr: An Zahlreichen Bushaltestellen wurden wieder Infozettel angebracht.

Mehr zum Thema auf Rycon:

— OR; Stand: 29.01.2010, 11.00 Uhr; Bild: Rycon.

Hamburger Alltag (10)

Vormittag, Langenhorn-Markt: Wie jeden Sonntag wird eine Sichtkontrolle der Fahrkarten durchgeführt. Ein Fahrgast weigert sich, seine (offensichtlich nicht vorhandene) Fahrkarte zu zeigen. Er hat einen Zelthering in der Hand und droht damit, den Fahrer zu verprügeln. Die Polizei wird verständigt, welche ihn nach dem Eintreffen abführt. Dabei stellt sich im nachhinein heraus, dass er für die Polizei kein unbekannter ist. Die angehäufte Verspätung: über 20 Minuten.
— XP

Hamburger Alltag (9)

Ein Nachtbusfahrer, der am Rathausmarkt auf Fahrgäste wartet, bemerkt eine Messerstecherei: Zwei männliche Leute, einer davon mit einem Messer bewaffnet, misshandeln eine dritte männliche Person. Der Fahrer informiert unverzüglich Polizei und Leitstelle. Der Verwundete schleppt sich Richtung Mönckebergstraße, die beiden Täter steigen währenddessen seelenruhig in einen anderen Nachtbus ein, dessen Fahrer das Ereignis nicht mitbekommen hat. Die Leitstelle hält das Fahrzeug solange auf, bis die Polizei eintrifft, welche die Täter stellen kann. Das Opfer kommt in ein Krankenhaus.
— XP

Hamburger Alltag (7)

Irgendeine Linie; jugendlicher Fahrgast betritt vorne den Bus, sieht den Fahrer, spuckt ihm unvermittelt ins Gesicht und geht weiter nach hinten.
— XP

Hamburger Alltag (6)

Ein Busfahrer half einem Rollstuhlfahrer beim einsteigen, indem er den Rollstuhl an den Griffen hinter der Rückenlehne in den Bus schob und, wie es sich gehört, gegen die Fahrtrichtung an die Haltelehne bugsierte. Hierbei hielt er seine Hand so unglücklich, dass sie zwischen Griff und Haltelehne gelangte und brach.

Die Berufsgenossenschaft erkannte dies nicht als Arbeitsunfall an und argumentierte:
Es sei nicht die Aufgabe des Busfahrers einem Rollstuhl in den Bus zu befördern. Dieses müsse der Rollstuhlfahrer selber bewältigen oder sich eine Begleitperson mitnehmen. Der Busfahrer sei zum führen des Fahrzeuges da.
— HS

Hamburger Alltag (4)

Linie 607 (Nachtbus): In Höhe U/S Ohlsdorf fangen Jugendliche im Bus an zu rauchen, woraufhin sich ein Fahrgast darüber beim Busfahrer beschwert.
Der Fahrer hält an, geht nach hinten und bittet die Jugendlichen mit dem Rauchen aufzuhören.
Sofort tritt ein Jugendlicher dem Fahrer mit dem Fuß ins Gesicht, anschließend schlagen die anderen auf den Fahrer ein. Der Fahrer kommt mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Die Jugendlichen können unerkannt flüchten.
— XP

Hamburger Alltag (1)

Sommer, sehr sehr heiß: Der Busfahrer bemerkt während der Fahrt, das im hinteren Teil des Fahrzeugs eine ältere Dame zusammensackt und einen Schwächeanfall erleidet. Er hält an der nächsten Haltestelle, die nicht weit entfernt ist, geht nach hinten und kümmert sich um sie. Zum Glück hat er Mineralwasser dabei und einen Becher, geht also wieder nach vorne, um ihr etwas Wasser zu holen und schließlich zu geben.

Währenddessen entsteht bei den anderen Fahrgästen Unmut darüber, das es nicht weiter geht. Einige stehen auf, beschimpfen den Fahrer auf drastische weise, wieso der Bus nicht weiter fährt. Er weist auf die zusammengeklappte Frau hin. Darauf entgegnen ihm die Fahrgäste – nicht wenige – , er solle „die Alte“ doch rauswerfen, man sei doch an einer Haltestelle.

Der Fahrer versucht die folgenden, erniedrigenden Beleidigungen zu ignorieren und kümmert sich weiter, bis es der Dame besser geht. Anschließend setzt er die fahrt fort.
— XP

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